Der Alpha Star Aktienfonds bietet Ihnen ein ausgewogenes
Investment in Aktien aus dem Deutschen Mittelstand.
Aktienfonds
WKN  HAFX64
ISIN   LU1070113235
0821-2070 954-0
     Mo-Fr  9-18 Uhr

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Häufige Fragen (FAQ)
zum Alpha Star

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Dringende Fragen

Welche Rendite wird in Zukunft erwartet?

In den ersten drei Jahren seit Auflage hat der Alpha Star Aktienfonds eine annualisierte Rendite in Höhe von 20,2% (Stand: 13.07.2017) erreicht. Der langfristige Durchschnitt des DAX liegt bei rund 8%. Es ist der Anspruch des Alpha Star Aktienfonds eine Rendite zu erwirtschaften, die langfristig oberhalb der allgemeinen Marktrendite liegt (z.B. der des DAX). Als Zielgrösse ist ein durchschnittlicher Wert pro Jahr in Höhe von 15 % angestrebt.

Erreicht werden soll dieser Zielwert durch das aktive Management des Depots, wobei die Konzentration auf Aktien von Unternehmen des deutschen Mittelstands liegt. Mittelstandsunternehmen zeichnen sich häufig durch ein höheres Wachstum im Vergleich zu (DAX) Konzernen aus, was oftmals an deren Spezialisierung und Nischenpositionierung liegt. Auch hinsichtlich der Rentabilität sind viele Mittelstandsunternehmen besser als große Unternehmen. Beides resultiert in einer höheren Renditeerwartung. Die Historie hat ebenso gezeigt, dass sich Aktien kleiner Unternehmen über einen langen Zeitraum besser entwickeln als die von großen Unternehmern.

Wie wird der Anteilswert errechnet?

Der Anteilswert wird börsentäglich ermittelt und errechnet sich aus dem Marktwert (Börsenkurs) aller im Fonds befindlichen Finanzinstrumente (Aktien) zzgl. der Liquiditätsbestände und abzgl. bestehender Verbindlichkeiten (z.B. Kosten). Dieser Wert wird durch die Gesamtzahl aller ausgegebenen Fondsanteile geteilt.

Wenn mit Nebenwerten eine so gute Rendite erwartet wird, wieso verfolgt dann nicht jeder diese Anlagestrategie?

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Anlagestrategien, die unterschiedlichen Ansätze verfolgen und damit alle vor bestimmten Hintergründen eine Berechtigung haben mögen. Der Alpha Star Aktienfonds verfolgt eine spezielle Strategie im Nebenwertebereich, in der viel Aufwand in der Umsetzung erforderlich ist und in der viel Know-how eingesetzt wird. Eine solche Strategie ist nicht ohne weiteres reproduzierbar, da der Aufwand vergleichsweise hoch ist. Wenngleich es natürlich auch andere komplexe Strategien gibt, basiert eine Vielzahl von Anlagestrategien auf einfacheren Methoden. Diese sind vor allem für den Breitenvertrieb besser geeignet, da sie für die Kunden leichter verständlich sind.

Hinzu kommt, dass eine Value Investing-Strategie im Nebenwertebereich, wie sie im Alpha Star Aktienfonds umgesetzt wird, nicht mit sehr hohen Volumina möglich ist. Zum Beispiel wird der Alpha Star Aktienfonds bei einem Volumen von 40 Mio. Euro für neue Anleger geschlossen werden. Große Anbieter wie Banken haben an so einem vergleichsweise kleinen Volumen auf Wirtschaftlichkeitsgründen kein Interesse und konzentrieren sich daher eher auf Anlagestrategien, die auch in sehr großen Fonds, bis hin in den Milliardenbereich, umgesetzt werden können.

Warum wurde mir der Alpha Star-Fonds nicht von meinem Bankberater empfohlen?

Der Alpha Star Aktienfonds ist hinsichtlich der Anlagestrategie ein Spezialitätenfonds und wird nicht im Breitenvertrieb angeboten. Der Fonds ist zwar bei den meisten Banken und Online-Brokern erwerbbar, jedoch erfolgt die aktive Vermittlung des Fonds exklusiv an ausgewählte Anleger durch die Alpha Star Management GmbH. Bei einem Volumen von 40 Mio. Euro wird der Fonds für neue Anleger geschlossen.

Zudem verkaufen die meisten Banken vornehmlich ihre eigenen Produkte. Wenn neutrale Produkte von Banken vertrieben werden, dann stehen zudem andere Interessen im Vordergrund. Hierbei sind Kriterien wie ein langer Track-Record wichtig oder eine Anlagestrategie, die nicht sehr erklärungsbedürftig ist, um den Kunden entsprechend einfach überzeugen zu können.

Kann ich auch größere Beträge problemlos wieder aus dem Fonds abziehen?

Ja. Der Fonds hält stets eine Liquiditätsreserve in Höhe von rund 5-10 % des Fondsvolumens. Bei einem Zielvolumen von 40 Mio. Euro, bedeutet dies einen dauerhaften Cashbestand von 2-4 Mio. Euro.

Zudem bestehen große Teile des Portfolios aus ausreichend liquiden Titeln. Auf Basis der aktuellen Depotstruktur und des durchschnittlichen Handelsvolumens des vergangenen Jahres der im Depot befindlichen Aktien können rund 15% des Portfolios innerhalb von einem Tag veräußert werden. 25% des Portfolios können innerhalb von 3 Tagen liquidiert werden. Innerhalb von 10 Handelstagen können rund 70% des Portfolios in Liquidität umgewandelt werden.

Sind kleine Unternehmen nicht gefährlicher als große Unternehmen, z.B. aus dem DAX?

Bei der Auswahl von Unternehmen, ob groß oder klein, ist hinsichtlich der Sicherheit entscheidend, dass die finanzielle Stabilität gut ist. Das heißt, die Eigenkapitalausstattung sollte gut sein, bei einer überschaubaren Verschuldung und einer guten Liquiditätssituation. Große Unternehmen sind hier nicht zwangsläufig besser aufgestellt als kleine Unternehmen. In jedem Fall ist es also wichtig die bilanzielle Qualität eines Unternehmens zu beachten. Durch eine dahingehend orientierte Titelauswahl lässt sich das Risiko eingrenzen, dass das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Im Alpha Star-Fonds wird auf dieses Kriterium sehr großer Wert gelegt.

Ein anderer Sicherheitsaspekt ist der Aktienkurs. Die Handelsvolumina (Aktienumsätze) sind bei kleinen Unternehmen naturgemäß niedriger als etwa bei DAX-Konzernen. Daher kann es vor allem in schwachen Marktphasen sein, dass die Kurse stärker unter Druck geraten als bei großen Unternehmen. Dies ist jedoch zum einen nicht zwangsläufig der Fall, da oft auch stabile Aktionärsstrukturen für stabilere Kurse sorgen und zum anderen zeigt die Historie auch, dass Kursentwicklungen von kleinen Unternehmen nach oben ebenfalls oft überproportional verlaufen. Insofern gleicht sich die Schwankung über einen mittleren und langen Zeitraum aus. Insgesamt ist ohnehin bei Aktieninvestments ein langfristiger Investitionshorizont zu empfehlen, so dass eventuelle Kursrückgänge ausgeglichen werden können.

Die Schwankungsbreite betreffend (Volatilität), hat sich der Alpha Star Aktienfonds jedoch seit Auflage deutlich weniger riskant gezeigt als etwa der DAX. So lag die Volatilität des Alpha Star Aktienfonds seit 01.09.2014 bei 10,7%, im DAX bei 17,3% und damit deutlich höher.

Sicherheit

Wie sicher ist Geld in einem Fonds?

Das Fondsvermögen wird treuhänderisch auf einem Konto/Depot bei der Depotbank (Hauck & Aufhäuser) gelagert. Dabei ist die Depotbank rechtlich und personell unabhängig von der Kapitalanlagegesellschaft, so dass kein Geld unbefugt abgezogen werden kann. So kann etwa auch das Fondsmanagement nicht auf das Depotvermögen zugreifen. Zudem ist das Fondsvermögen ein sog. Sondervermögen, was bedeutet, dass das Fondsvermögen im Falle einer Insolvenz der Depotbank nicht in die Insolvenzmasse fällt. Anlegergelder im Fonds sind damit nicht durch Insolvenz der Bank oder durch Diebstahl etc. gefährdet.

Ist die Fonds-Depotbank Hauck & Aufhäuser ein verlässlicher Partner?

Ja. Hauck & Aufhäuser ist eine Privatbank, besteht seit 1796 und ist einer der Marktführer in Deutschland. Die Bank hat Standorte in Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und Munsbach (Luxemburg) und betreut ein Vermögen von über 50 Mrd. Euro. Damit ist sie eine der größten Privatbanken Deutschlands.

Welche Risiken in der Anlagestrategie muss ich kennen?

Jedes Investment ist von verschiedenen Risiken betroffen. In der Regel kommen dabei etwa das allgemeine Marktrisiko, Kursrisiko, Liquiditätsrisiko, Insolvenzrisiko oder - wenn nicht ausschließlich in Euro-Anlagen investiert wird - ein Währungsrisiko in Frage. Die Risiken den Alpha Star-Fonds betreffend, können Sie aus dem Verkaufsprospekt entnehmen.

Den Alpha Star Aktienfonds betreffend ist zu erwähnen, dass die Liquidität der Titel im Depot im Vergleich geringer ist, weil in Small Caps (Unternehmen mit kleinen Börsenwerten) investiert wird. Jedoch betreibt der Alpha Star Aktienfonds kein kurzweiliges Trading, sondern investiert vor einem langfristigem Hintergrund. Die Notwendigkeit einer hohen Liquidität in den Aktien ist damit von untergeordneter Bedeutung.

Hat eine große Einzahlung einen Effekt auf die Kurse der Unternehmen im Fonds oder den Fondspreis?

Ein Kauf von Fondsanteilen hat keinen direkten Effekt auf den Fondspreis, weil sich der Anteilspreis nicht nach Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern nach der Wertentwicklung der enthaltenen Aktien (siehe auch: Wie berechnet sich der Fondspreis?). Beim Kauf von Fondsanteilen werden neue Anteile von der Fondsgesellschaft ausgegeben und Ihr Einzahlungsbetrag wird dem Fonds als Cash zugeführt.

Das Fondsmanagement entscheidet dann über die Verwendung des Geldes bzw. investiert das Geld in Aktien. Das Geld wird also bei einem Anteilskauf nicht automatisch in die bestehenden Positionen investiert. Das bedeutet, größere Beträge (z.B. 2 Mio. Euro) können ohne Kurseffekt auf den Fondspreis investiert werden.

Wer sind die Fondsmanager?

Für das Fondsmanagement ist die Münchner Vermögensverwaltung FIVV AG eingesetzt. Die FIVV AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassenes Finanzdienstleistungsinstitut und ist Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV).

Das Fondsmanagement wird in seiner Arbeit durch den Anlageausschuss unterstützt. Die Mitglieder des Anlageausschusses sind Felix Gode (Alpha Star Management GmbH), Gero Gode (Alpha Star Management GmbH), Andreas Grünewald (FIVV AG) und Alexander Wiedemann (FIVV AG).

Wo wird mein Geld aufbewahrt?

Bei einem Kauf von Fondsanteilen fließt Ihre Einzahlung in den Fonds. Ein Fonds ist ein eigenes Rechtssubjekt (Sondervermögen), dessen Vermögen wiederum bei einer Depotbank gelagert wird. Beim Alpha Star Aktienfonds ist dies Hauck & Aufhäuser, eine der größten Privatbanken Deutschlands (Siehe auch: Ist Hauck & Aufhäuser ein verlässlicher Partner)

Gibt es eine Begrenzung der Gewichtung einzelner Titel im Depot?

Der Alpha Star Aktienfonds unterliegt der sogenannten 5/10/40-Regel. Diese besagt, dass ein einzelner Titel grundsätzlich nur eine maximale Gewichtung von 5% haben darf. Von diesem Grundsatz gibt es eine Ausnahme. So können einzelne Titel ein Maximalanteil des Depots von bis zu 10% ausmachen. Jedoch sind diese Ausnahmen dahingehend beschränkt, dass sie zusammengenommen maximal 40% des gesamten Depots ausmachen.

Beispiel: Der Grundsatz sieht eine maximale Gewichtung von 5% pro Titel vor. Das bedeutet, dass sich grundsätzlich mindestens 20 Titel im Depot befinden müssen. Im Ausnahmefall können einzelne Titel bis zu 10% Gewichtung einnehmen. Angesichts der Tatsache, dass diese Ausnahmen zusammen maximal 40% des gesamten Portfolios ausmachen dürften, könnten also bis zu 4 Titeln á 10% Gewichtung im Depot gehalten werden. Im Extremfall wäre damit also unter Ausnutzung aller Ausnahmefälle eine Mindestanzahl von 16 Titeln im Depot möglich.

Das Fondsmangement des Alpha Star Aktienfonds plant, je nach Marktphase, zwischen 25 und 40 Positionen zu halten.

Kosten

Wie hoch sind die Kosten?

Folgende laufende Kosten fallen im Fonds an:

Depotbankvergütung bis zu 0,10% p.A.
Verwaltungsvergütung bis zu 0,30% p.A.
Fondsmanagementvergütung bis zu 0,80% p.A.
Vertriebsstellenvergütung bis zu 0,90% p.A.
Insgesamt bis zu 2,10% p.A.

Neben den oben genannten Vergütungen fällt zudem eine Erfolgsvergütung (Performance Fee) an. Die Höhe der Performance Fee beträgt 10 % des absoluten Wertzuwachses pro Fondsanteil innerhalb eines Jahres. Die Ermittlung der Performance Fee erfolgt täglich und ist im jeweiligen veröffentlichten Anteilwert bereits entsprechend berücksichtigt.

Wieso sind die Kosten im Fonds höher als bei ETFs?

Der Alpha Star Aktienfonds ist ein aktiv gemanagter Fonds. Das bedeutet, dass das Fondsmanagement nicht nur einen Index nachbildet, sondern aktiv auf der Suche nach attraktiven Aktien ist. Bei der Fülle von börsennotierten Unternehmen ist dies ein zeitaufwändiges Unterfangen, da jedes Unternehmen vor Kauf hinsichtlich der Chancen, Risiken und Entwicklungschancen intensiv geprüft werden muss. Auch nach Kauf müssen die Unternehmen jederzeit unter Beobachtung gehalten werden. Diese Arbeit ist zeitaufwendig, dient aber dem Ziel, eine bestmögliche Rendite zu erreichen, indem sich ergebende Chancen genutzt werden. Insofern übernimmt das Fondsmanagement dem Anleger aufwendige Detailarbeit ab. Nicht zuletzt werden die Unternehmen auch hinsichtlich ihrer Risiken überprüft. Das Ziel des aktiven Managements ist, ein besseres Chance/Risiko-Profil zu erreichen als in einem passiven Produkt.

Siehe auch: Wieso lohnt sich der Alpha Star Aktienfonds trotz einer höheren Kostenquote als bei ETFs?

Wie werden Erträge aus dem Fonds besteuert?

Für Sie als Anleger kommen steuerliche Aspekte nur dann zum Tragen, wenn Sie Ihre Fondsanteile verkaufen. Bei Verkauf werden Ihre realisierten Kurszuwächse dann mit der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % zzgl. Soli besteuert. Innerhalb des Alpha Star Aktienfonds werden Ausschüttungen, z.B. Dividenden, direkt mit der Abgeltungssteuer belegt. Kursgewinne werden innerhalb des Fonds nicht besteuert.

Das heißt, für Sie als in Deutschland ansässiger Anleger kommen nur Kurszuwächse Ihrer Anteile zur Besteuerung in Frage.

Fällt ein Ausgabeaufschlag an und wie kann ich mir diesen sparen?

Je nach Bank bzw. Vermittler kann ein Ausgabeaufschlag von bis zu 5 % erhoben werden. Den Ausgabeaufschlag bekommt die Bank oder der Vermittler als Vertriebsprovision. Manche Vermittler/Banken erheben diese Gebühr aber nicht. Wenn Sie Fonds kaufen wollen, sollten Sie also nach dem Erlass des Ausgabeaufschlages fragen. Bei Eröffnung eines Depots bei ebase über die Alpha Star Management GmbH zahlen Sie z.B. keinen Ausgabeaufschlag >> Hier Depot auf ebase eröffnen.

Wie berechnet sich der Ausgabeaufschlag?

Der Ausgabeaufschlag wird auf den aktuellen Wert des Fondsanteils berechnet, zu dem Sie einen Kauf vornehmen. Notiert der Fondsanteilspreis z.B. gerade bei 100 Euro und Sie möchten zu diesem Zeitpunkt kaufen, bezieht sich der Ausgabeaufschlag auf diese 100 Euro. So lag der Anteilspreis des Fonds beispielsweise am 09.11.2016 bei 126,81 Euro. Bei diesem Kaufpreis hätte ihre Bank bei einem Ausgabeaufschlag von 5% eine Vertriebsprovision von 126,81 Euro * 5% = 6,34 Euro berechnet. Der Kaufpreis für die Anteile wäre damit bei 126,81 Euro + 6,34 Euro = 133,15 Euro gelegen.

Wenn Sie den Fonds wieder verkaufen, fällt keine Rücknahmegebühr an.

TIPP: Den Ausgabeaufschlag können Sie sparen, indem Sie den Fonds über ebase kaufen (Hier Depot auf ebase eröffnen). Gemäß den obigen Beispiel kaufen Sie die Fondsanteile dann für 126,81 Euro anstatt 133,15 Euro. Zudem fallen auf ebase keine Transaktionskosten an. Das heißt, Sie können Ihre Fondsanteile vollkommen kostenlos kaufen und verkaufen. Für ein ebase-Depot fallen lediglich jährliche Depotgebühren von 12-36 Euro an, je nach Anzahl der Depotpositionen.

Wieso lohnt sich Alpha Star trotz höhere Kostenquote?

Entscheidend für den Erfolg einer Anlage ist die Nettorendite. Zwar weisen große Publikumsfonds (die zum Beispiel überwiegend in DAX-Werte investieren) oft niedrigere Gebühren von 1,0-1,5 % aus - teilweise sogar darunter. Der DAX wächst aber in der Regel weniger stark als der Mittelstand. In den vergangenen 10 Jahren lag die durchschnittliche Rendite im DAX bei 5,6% pro Jahr. Das heißt die Rendite pro Jahr für den Anleger (Nettorendite) betrug nach Kosten durchschnittlich 5,6%-1,5 % = 4,1 %.

Im Mittelstandssegment (z.B. SDAX) wiesen Aktien - wie sie der Alpha Star Aktienfonds auswählt - eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,7% auf. Bei vergleichbaren Kosten wie im Alpha Star Aktienfonds wäre die Nettorendite damit bei 5,6% gelegen. Daher wäre die Nettorendite trotz höherer Kostenquote für den Anleger vorteilhaft gewesen.

Im Alpha Star Aktienfonds liegt die Nettorendite, nach allen Kosten, seit Auflage im September 2014 bei 20,2% pro Jahr (Stand: 13.07.2017).

Gibt es eine Performance Fee und wie wird diese berechnet?

Das Fondsmanagement des Alpha Star Aktienfonds erhält eine erfolgsabhängige Vergütung (Performance Fee) in Höhe von 10% des absoluten Wertzuwachses. Bei der Ermittlung der Performance Fee kommt eine sogenannte High Water Mark zum Tragen. Das bedeutet, dass eine Performance Fee nur dann anfällt, wenn ein einmal erreichter Höchstwert überschritten wird. Liegt der Fondspreis unterhalb einer einmal in der Vergangenheit erreichten High Water Mark, fällt keine Performance Fee an.

Beispiel: Der Fonds erreicht einen neuen Höchstwert von 120 Euro. Im Anschluss daran fällt der Fondspreis auf 100 Euro zurück. Wenn Sie den Fonds zu diesem Preis von 100 Euro kaufen, fällt solange keine Performance Fee an, bis der Fondspreis wieder den Wert von 120 Euro erreicht hat. Steigt der Fondspreis dann etwa auf 140?, berechnet sich die anfallende Performance Fee wiefolgt: (140 Euro-120 Euro)*10%=2 Euro.

Wichtiger Hinweis: Die Ermittlung der Performance Fee erfolgt täglich und ist im täglich veröffentlichten Anteilspreis (Fondspreis) bereits berücksichtigt. Die Wertentwicklung des Fonds wird also bereits nach allen auf Fondsebene anfallenden Kosten ausgewiesen.

Anlagestrategie

Wie entsteht beim Alpha Star Aktienfonds die Rendite?

Eine gute Rendite zu erzielen, ist keine Selbstverständlichkeit. Es gibt rund 800 deutsche, börsennotierte Unternehmen, aus denen eine Auswahl getroffen werden muss. Davon sind nur rund ein Fünftel in den großen Indizes notiert, womit über 500 Unternehmen für den Anlagefokus des Alpha Star Aktienfonds in Frage kommen.

Aus diesen riesigen Fundus von Aktien filtert das Team des Alpha Star Aktienfonds anhand von wichtigen grundlegenden Kriterien, wie z.B. Eigenkapitalquote oder Verschuldung, die besten 150-200 Unternehmen heraus. Diese Unternehmen werden nunmehr einer kritischen Detailuntersuchung unterzogen, mit dem Ziel, nur die besten 25-40 Unternehmen aus allen deutschen Unternehmen an der Börse in Deutschland für das Alpha Star-Depot zu finden.

Die Detailanalyse umfasst neben einer umfangreichen Analyse von Bilanzen, Gewinn- und Verlust- sowie Cashflow-Rechnungen vor allem auch Unternehmensbesuche und Managementgespräche. Es wird das Wettbewerbsumfeld analysiert und das Geschäftsmodell hinterfragt. Kurz gesagt, werden alle möglichen Informationen zusammengetragen, um eine möglichst ganzheitliches Bild eines Unternehmens zu bekommen.

Natürlich müssen die Informationen fortlaufend gepflegt und auf dem neusten Stand gehalten werden. Damit wird deutlich, dass es sich bei diesem Analyseprozess um einen kontinuierlichen Prozess handelt.

Doch die Mühe lohnt sich: mit den hohen Aufwand in der Analyse wird ein Informationsvorsprung erarbeitet, der anders nicht zu erlangen ist. Dadurch ist das Fondsmanagement überzeugt, die besten Unternehmen des deutschen Mittelstandes für den Fonds herauszusuchen.

Warum investiert der Alpha Star Aktienfonds in mittelständische Unternehmen?

Der deutsche Mittelstand ist weltweit einmalig und von einer hohen Innovationskraft geprägt. Viele Unternehmen des Mittelstands nehmen in ihren Branchen führende Stellungen auf dem Weltmarkt ein. Entsprechend ergeben sich hier attraktive Investitionschancen. Darüber hinaus lässt sich mit Investments in mittelständische Unternehmen ein aktiver Investmentansatz besser verfolgen. Durch die vergleichsweise kleine Unternehmensgröße lässt sich ein viel besseres Verständnis für die Wert treibenden Faktoren erarbeiten, was eine bessere Einschätzung die zukünftige Entwicklung betreffend unterstützt. Nicht zuletzt lässt sich ein aktiver Kontakt zum Vorstand des Unternehmens pflegen, was die Informationsdichte erhöht und damit Investitionsentscheidungen unterstützt.

Wie wird die Risikosteuerung im Alpha Star Aktienfonds vollzogen?

Börsen steigen und fallen. Gerade bei Aktieninvestments ist immer mit Schwankungen zu rechnen. Wann die Börsen von einer Aufwärtsphase in eine Schwächephase übergehen oder wann eine Korrektur an den Aktienmärkten einsetzt, weiß jedoch niemand. Ein Versuch das richtige Timing zu treffen, ist damit nicht möglich. Dies ist im besten Falle mit Glück zu schaffen. Darauf zu setzen ist jedoch nicht der Ansatz im Alpha Star Aktienfonds.

Vielmehr wird das Risiko im Alpha Star Aktienfonds über die Titelauswahl selbst gesteuert. Dabei werden strenge Bewertungskriterien als Maßstab angesetzt. Vereinfacht gesprochen, werden Aktien dann verkauft, wenn diese als zu teuer erachtet werden und dann gekauft, wenn sie attraktiv bewertet erscheinen.

Die Konsequenz dieser strengen Vorgehensweise ist, dass mit zunehmender Reife des Konjunktur- und Börsenzyklus automatisch immer weiter Risiko aus dem Depot des Fonds genommen wird. Wenn attraktive Unternehmen schwerer zu finden sind, wird in der Konsequenz weniger in neue Titel investiert und wenn bestehende Positionen zu stark gestiegen sind und damit teurer werden, erfolgen im gleichen Zuge verstärkt Positionsverringerungen. Damit nimmt die Cashquote im Depot mit steigenden Bewertungsniveaus zu, was gleichbedeutend mit einer Risikoreduktion ist.

Der Effekt dieser Vorgehensweise ist, dass die Cashquote im Fonds dann hoch ist, wenn die Bewertungen an den Börsen und damit das Rückschlagsrisiko hoch ist. Gleichzeitig ist dann ausreichend Spielraum an liquiden Mitteln vorhanden, um genau dann zu investieren, wenn die Börsen wieder günstig bewertet sind. Mit dieser Vorgehensweise wird beabsichtigt, die langfristige Rendite zu optimieren.

Steht das Fondsmanagement im regelmäßigen Kontakt zu den Unternehmen im Depot?

Der direkte Kontakt zu den Unternehmen ist ein wesentliches Element des aktiven Investmentansatzes des Alpha Star Aktienfonds. Der Hintergrund dessen ist, dass durch Managementgespräche viel bessere Einblicke in die Unternehmen, deren Geschäftsmodelle und Wettbewerbspositionen erlangt werden können, als das nur über die Analyse der Geschäftsberichte möglich ist. Auch das Besprechen von Risikofaktoren ist dabei ein wichtiger Punkt.

Vor diesem Hintergrund führt das Fondsmanagement viele Telefonate und persönliche Gespräche mit den Entscheidungsträgern der Depotunternehmen und potenziellen Depotunternehmen. Dazu werden verschiedene Investorenveranstaltungen besucht, auf denen sich die Unternehmen präsentieren und wo es die Möglichkeit gibt, mit den Vorständen in Einzelgesprächen in Kontakt zu treten. Auch der persönliche Besuch von Unternehmen vor Ort ist eine wertvolle Maßnahme, um einen Eindruck von den Unternehmen zu erhalten.

Neben den Managementgesprächen werden insbesondere die Geschäftsberichte der Unternehmen als Informationsquelle verwendet. So analysiert das Fondsmanagement im Jahr rund 200 Geschäftsberichte und bewertet die Unternehmen anhand von Bewertungsmodellen, welche fortlaufend aktualisiert werden.

Gibt es eine Mindest- oder Maximalanzahl an Depotwerten für den Alpha Star Aktienfonds?

Zum Schutz der Anleger gilt bei Aktienfonds, so auch beim Alpha Star Aktienfonds, die sogenannte 5/10/40-Regel. Diese besagt, dass eine Aktie im Depot maximal 5% des Depotvolumens ausmachen darf. Im Ausnahmefall kann eine einzelne Aktie jedoch bis zu 10% des Depotvolumens ausmachen. Zusammengenommen dürfen diese Ausnahmen jedoch nicht mehr als 40% des Depotvolumens ausmachen.

Aus dieser Regel ergibt sich eine rechnerische Mindestanzahl an Depotwerten von 10 Titeln. Eine maximale Grenze für die Anzahl an Depotunternehmen gibt es nicht. Um eine ausreichende Streuung zu erhalten und dennoch ein vergleichsweise konzentriertes Depot zu führen, sieht das Fondsmanagement des Alpha Star Aktienfonds eine Titelanzahl im Depot von 25-40 Aktien als ideal an.

Werden im Alpha Star Aktienfonds auch Futures oder Optionen zu Absicherungszwecken eingesetzt?

Nein. Der Alpha Star Aktienfonds investiert ausschließlich in Aktien oder hält alternativ Cash. Die Anlagestrategie des Alpha Star Aktienfonds basiert auf der Auswahl attraktiver Unternehmen mit günstiger Bewertung anhand fundamentaler Kriterien, denen eine Unterbewertung zugerechnet wird. Es wird bei einem Investment auf einen Abbau der Unterbewertungen der Aktien gesetzt.

Sollten unterbewertete Aktien weiter fallen, nimmt die Unterbewertung weiter zu und entsprechend ist der strategische Ansatz, vorhandene Cashreserven zu nutzen, um die Aktien weiter aufzustocken. Eine Absicherungsstrategie wäre hier kontraproduktiv. Darüber hinaus werden im Alpha Star Aktienfonds auch keine Spekulationen darüber angestellt, wie sich die Konjunktur oder der Aktienmarkt insgesamt entwickeln könnten. Auch das macht den Einsatz von Derivaten überflüssig.

Gibt es eine Mindestgröße für den Cashanteil im Depot?

Ja, die maximale Cashquote im Fonds darf bei 40% des Fondsvolumens liegen bzw. die Aktienquote muss mindestens 60% betragen.

Werden Dividenden ausgeschüttet oder reinvestiert?

Der Alpha Star Aktienfonds ist zwar von der Struktur her ein ausschüttender Fonds, dennoch wurden in den vergangenen Jahren seit Auflegung keine Ausschüttungen vorgenommen. Vielmehr werden gezahlte Dividenden im Fonds reinvestiert. Hintergrund dessen ist, dass die Anlagestrategie des Alpha Star Aktienfonds nicht auf die Optimierung von Dividendenausschüttungen ausgerichtet ist, sondern auf Investitionen in Unternehmen mit einem langfristig hohen Potenzial. Mit der Reinvestition von Dividenden kann dem langfristigen Potenzial des Depots besser Rechnung getragen werden indem der Zinseszinseffekt genutzt wird.

Wie vergleicht sich der Alpha Star Aktienfonds zu anderen Fonds im Segment des Deutschen Mittelstands?

Jeder Fonds verfolgt eine etwas andere strategische Ausrichtung, auch wenn sie im gleichen Segment aktiv sind. Der Alpha Star Aktienfonds legt einen starken strategischen Schwerpunkt auf Unternehmen mit hohen Kapitalrenditen und starken Cashflows. Eine kontrollierte Kapitalbasis, ein effizientes Investitionsverhalten und ein gutes Kapitalmanagement sind dabei wichtige Schwerpunkte, auf die geachtet wird. Hintergrund dieser Betrachtungsweise ist, dass die beiden Komponenten Kapitalrenditen und Cashflows ganz entscheidende Werttreiber für Unternehmen und damit auch Aktienkurse sind.

Eine zweite Differenzierung ist unser Transparenzansatz. Wir halten es für ein zentrales Element, dass sich Anleger und Investoren darüber informieren können, was im Fonds geschieht, was für Entscheidungen getroffen werden und warum. Aus diesem Grund bieten wir verschiedene Informationsmöglichkeiten an, wie etwas das Live-Depot, das monatliche Alpha Star-Magazin oder regelmäßige Webinare, in denen über die aktuellen Entwicklungen informiert wird.

Fonds kaufen und verkaufen

Wird der Alpha Star-Fonds an einer Börse gehandelt?

Der Alpha Star Aktienfonds wird nicht an der Börse gehandelt, kann aber trotzdem über die meisten Broker und Banken wie z.B. comdirect, DKB, ebase, Consorsbank, ING Diba oder Ihre Hausbank gekauft werden.

Der Alpha Star Aktienfonds wird nicht an einer Börse gehandelt, da das Listing an einer Börse für einen Fonds lediglich ein zusätzlicher Vertriebsweg ist, der jedoch auch zusätzliche Kosten verursacht. Für einen vergleichsweise kleinen Fonds und dessen Anleger ist ein Börsenlisting damit nicht sinnvoll, da dies unnötig die Kostenquote im Fonds erhöht und somit die Rendite für den Anleger reduzieren würde.

Bei einem Börsenlisting eines Fonds werden die Anteile nicht wie bei Aktien zwischen einzelnen Anlegern gehandelt. Vielmehr wird die Kauforder eines Kunden von der Börse an die Fondsgesellschaft weitergeleitet, also genauso wie, wenn der Anleger über die Bank Fondsanteile kauft. Dann leitet die Bank die Order an die Fondsgesellschaft weiter. Anders ausgedrückt, Handelspartner beim Kauf und Verkauf von Fondsanteilen ist immer die Fondsgesellschaft, egal ob Sie über die Börse oder die Bank Fondsanteile kaufen.

Zu welchem Kurs kaufe & verkaufe ich Anteile?

Der Preis des Fonds wird börsentäglich berechnet. Wird ein Kaufauftrag für Fondsanteile aufgeben, erfolgt die Abrechnung mit dem nächstmöglichen Kurs, d.h. dem Kurs des nächstmöglichen Schlusstags. Das bedeutet, z.B. wird die Order am Montag aufgegeben, wird diese mit dem am Dienstag ermittelten Kurs ausgeführt. Die Ausführung und Buchung erfolgt dann am Mittwoch. Am Donnerstag erfolgt dann der Ausweis der Position im Depot und der Kaufpreis wird gebucht. Bei einem Verkauf verhält sich der Prozess äquivalent.

Beispiel: Mo: Ordererteilung > Di: Berechnung Schlusspreis > Mi: Buchungstag > Do: Buchung

Wie lange sollte mein Anlagehorizont sein?

Bei Aktieninvestments sollten Sie grundsätzlich einen langfristigen Anlagehorizont verfolgen. Das heißt, Sie sollten mindestens über einen Zeithorizont von 5 Jahren, besser darüber hinaus, verfügen. Hintergrund dessen ist, dass Aktienkurse historisch gesehen kurzfristigen Schwankungen unterworfen sind, aber auf einen langen Zeitraum gesehen Zuwächse aufweisen. Siehe dazu auch Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts DAI: DAI Renditedreieck

Kann ich meine Fondsanteile jederzeit wieder verkaufen?

Ja, Fondsanteile können jederzeit ohne Einschränkung wieder verkauft werden. Eine Rücknahmegebühr wird hierbei nicht erhoben.

Warum wird der Fonds bei 40 Mio. Euro Anlagevolumen geschlossen?

Der Alpha Star-Fonds ist ein Spezialitätenfonds in der Nische mittelständischer Unternehmen (Nebenwerte), da diese eine höhere Renditeerwartung aufweisen. Die Marktkapitalisierungen der investierten Unternehmen beträgt im Schnitt zwischen 20 Mio. Euro und 1 Mrd. Euro, womit die Unternehmen kleiner sind als Unternehmen z.B. aus dem DAX, die Marktkapitalisierungen von mehreren Milliarden aufweisen. Um die Strategie des Fonds auch in Zukunft erfolgreich umsetzen zu können, wird der Fonds bei 40 Mio. Euro geschlossen.

Wie investiert man in den Alpha Star Aktienfonds?

Über die Wertpapierkennnummer (WKN) HAFX64 kann der Fonds bei den meisten Banken gekauft werden. Dabei ist zu beachten, dass oftmals ein Ausgabeaufschlag von bis zu 5% erhoben wird. Unter Umständen lässt sich die Höhe des Ausgabeaufschlages mit einem Kundenbetreuer verhandeln. Erhalten Sie bei Ihrer Bank keinen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, können Sie sich über die Alpha Star-Webseite ein Depot bei ebase eröffnen und hier den Fonds für 0% Ausgabeaufschlag kaufen. Ebase ist eine Tochtergesellschaft der Commerzbank AG und spezialisiert auf das Fondsgeschäft. Hinzu kommt, dass für Kunden bei ebase bei Transaktionen mit Fonds keine Gebühren für Käufe oder Verkäufe anfallen.

Hier können Sie Ihr ebase-Depot eröffnen: ebase-Depot eröffnen

Gibt es eine Mindestanlagesumme bzw. einen Höchstbetrag?

Die Mindestanlagesumme beträgt 1.000 Euro. Über Sparpläne kann man darüber hinaus auch schon ab 10 Euro pro Monat in den Fonds investieren. Eine Obergrenze gibt es nicht. Jedoch hat das Fondsmanagement beschlossen, den Fonds bei 40 Mio. Euro Volumen für neue Anleger zu schließen.

Siehe auch: Warum wird der Fonds bei 40 Mio. Euro Anlagevolumen geschlossen?

Wann ist das perfekte Timing für einen Einstieg in den Fonds?

Die Börsen sind durch ein ständiges Auf und Ab geprägt, wobei bei langfristiger Betrachtung eine klare Aufwärtsbewegung stattgefunden hat. Wie sich die Börsen in Zukunft entwickeln werden und wann eventuell Korrekturen bevorstehen bzw. wie lange diese dauern werden, kann niemand sagen. Jegliche Aussage darüber ist spekulativ und mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet. Für Anleger reduziert sich Antwort auf die Frage des Timings damit auf die Fristigkeit der Anlage. Wer in Aktien investiert, sollte einen möglichst langen Zeithorizont berücksichtigen (min. 5-10 Jahre). Wie gesagt, über einen langen Zeitraum sind die Chancen auf positive Kursentwicklungen sehr gut.

Um sich von Kursschwankungen zu befreien, besteht die Möglichkeit den sog. Cost-Average-Effekt zu nutzen. Dieser bedeutet, dass regelmäßig für einen gleichen Betrag Fondsanteile erworben werden, etwa über einen Sparplan. Dies hat zur Folge, dass je nach Kursbewegung einmal zu niedrigen Kursen gekauft wird und einmal zu höheren Kursen. Im Mittel ergibt sich damit ein Durchschnittskurs, der bei einer langfristigen Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte zu einer optimieren Rendite führt. Je nach Belieben können die Käufe z.B. monatlich, quartalsweise oder jährlich erfolgen.

Gibt es eine Mindestanlagesumme?

Ja, die Mindestsumme für den Kauf von Fondsanteilen beträgt 1.000 Euro.

Kann in den Alpha Star Aktienfonds auch mit einem Sparplan investiert werden?

Ja, der Alpha Star Aktienfonds ist sparplanfähig, so dass mittels eines Sparplans investiert werden kann. Die Höhe der Mindestgrößen der Sparplanraten ist von der jeweiligen Bank abhängig, ist jedoch meist bereits ab 10 Euro pro Monat möglich.

Allgemeine Fragen zu Fonds

Wie funktioniert ein Fonds?

Wenn ein Anleger Fondsanteile kauft, bekommt er den Gegenwert zu seiner Einzahlung in Fondsanteilen gutgeschrieben. Das eingezahlte Geld des Anlegers fließt im Gegenzug in den Fonds und wird dort vom Fondsmanagement investiert. Über seine Fondsanteile hält der Anleger einen prozentualen Anteil am gesamten Fonds. Somit hält man als Anleger indirekt auch einen prozentualen Anteil an den im Fonds befindlichen Aktien oder sonstigen Vermögenswerten.

Was ist der Unterschied zwischen Fondsmanagement und Anlageausschuss?

Das Fondsmanagement trifft für den Fonds die Anlageentscheidungen. Der Anlageausschuss berät das Fondsmanagement dabei und besteht aus vier Personen.

Was ist ein Fonds?

In einem Fonds können mehrere Personen gesammelt investieren. Die in den Fonds eingezahlten Gelder werden zentral von einem Fondsmanagement verwaltet. Dabei kann das Geld, je nach Ausrichtung des Fonds, in verschiedene Anlagen investiert werden. Im Alpha Star Aktienfonds wird für die Anleger des Fonds zum Beispiel ausschließlich in Aktien investiert.

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