HINWEIS
Die Alpha Star Aktienfonds bieten Ihnen ausgewogene
Investments in Aktien aus dem Deutschen Mittelstand, aufgeteilt in zwei einzigartige Investmentfonds.
Aktienfonds
WKN  HAFX64
ISIN   LU1070113235
Dividendenfonds
WKN  HAFX8L
ISIN   LU1673114820
0821-2070 954-0
     Mo-Fr  9-18 Uhr

Ranking Platz 1 DAS INVESTMENT
Platz 1 von 38
Rendite 3 Jahre

Ranking Platz 1 Citywire
Platz 1 von 15
Rendite 3 Jahre

Ranking Platz 2 Consorsbank
Platz 2 von 302
Rendite 3 Jahre

Ranking Platz 2 ING Diba
Platz 2 von 31
Rendite 3 Jahre

Ranking Platz 1 Financial Times
Quartil 1 (155 Fonds)
Rendite 3 Jahre

Stand 28.8.2018 Mehr anzeigen

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Häufige Fragen (FAQ)
zum Alpha Star

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Dringende Fragen

Welche Rendite wird in Zukunft erwartet?

In den ersten dreieinhalb Jahren seit Auflage hat der Alpha Star Aktienfonds eine annualisierte Rendite in Höhe von 17,0% (Stand: 06.06.2018) erreicht. Der langfristige Durchschnitt des DAX liegt bei rund 8%. Es ist der Anspruch des Alpha Star Aktienfonds eine Rendite zu erwirtschaften, die langfristig oberhalb der allgemeinen Marktrendite liegt (z.B. der des DAX). Als Zielgrösse ist ein durchschnittlicher Wert pro Jahr in Höhe von 15 % angestrebt.

Auch für den Alpha Star Dividendenfonds beträgt das durchschnittliche jährliche Renditeziel langfristig betrachtet 15%. Hierbei ist zu beachten, dass die Rendite sich aufgrund der Ausschüttungen aus den beiden Komponenten Kursrendite und Ausschüttungsrendite zusammensetzt. Im Alpha Star Dividendenfonds wird angestrebt, eine quartalsweise Ausschüttung in Höhe von 1% an die Anleger vorzunehmen, insgesamt also 4% pro Jahr. Die erwartete Kursrendite ist entsprechend um diesen Betrag reduziert zu erwarten.

Erreicht werden soll dieser Zielwert durch das aktive Management des Depots, wobei die Konzentration auf Aktien von Unternehmen des deutschen Mittelstands liegt. Mittelstandsunternehmen zeichnen sich häufig durch ein höheres Wachstum im Vergleich zu (DAX) Konzernen aus, was oftmals an deren Spezialisierung und Nischenpositionierung liegt. Auch hinsichtlich der Rentabilität sind viele Mittelstandsunternehmen besser als große Unternehmen. Beides resultiert in einer höheren Renditeerwartung. Die Historie hat gezeigt, dass sich Aktien kleiner Unternehmen auf Grund desser über einen langen Zeitraum besser entwickeln, als Aktien von großen Unternehmen.

Wenn mit Nebenwerten eine so gute Rendite erwartet wird, wieso verfolgt dann nicht jeder diese Anlagestrategie?

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Anlagestrategien, die unterschiedlichen Ansätze verfolgen und damit alle vor bestimmten Hintergründen eine Berechtigung haben. Der Alpha Star Aktienfonds verfolgt eine spezielle Strategie im Nebenwertebereich, in der viel Aufwand in der Umsetzung erforderlich ist und in der viel Know-how eingesetzt wird. Eine solche Strategie ist nicht ohne weiteres reproduzierbar, da der Aufwand vergleichsweise hoch ist. Wenngleich es natürlich auch andere komplexe Strategien gibt, basiert eine Vielzahl von Anlagestrategien auf einfacheren Methoden. Diese sind vor allem für den Breitenvertrieb besser geeignet, da sie für die Kunden leichter verständlich sind.

Hinzu kommt, dass eine Value Investing-Strategie im Nebenwertebereich, wie sie im Alpha Star Aktienfonds umgesetzt wird, nicht mit sehr hohen Volumina möglich ist. Zum Beispiel wird der Alpha Star Aktienfonds bei einem Volumen von 40 Mio. Euro für neue Anleger geschlossen werden. Große Anbieter, wie etwa Banken, haben an so einem vergleichsweise kleinen Volumen auf Wirtschaftlichkeitsgründen kein Interesse und konzentrieren sich daher eher auf Anlagestrategien, die auch in sehr großen Fonds, bis hin in den Milliardenbereich, umgesetzt werden können.

Sind kleine Unternehmen nicht gefährlicher als große Unternehmen, z.B. aus dem DAX?

Bei der Auswahl von Unternehmen, ob groß oder klein, ist hinsichtlich der Sicherheit entscheidend, dass die finanzielle Stabilität gut ist. Das heißt, die Eigenkapitalausstattung sollte gut sein, bei einer überschaubaren Verschuldung und einer guten Liquiditätssituation. Große Unternehmen sind hier nicht zwangsläufig besser aufgestellt als kleine Unternehmen. In jedem Fall ist es also wichtig, die bilanzielle Qualität eines Unternehmens zu beachten. Durch eine dahingehend orientierte Titelauswahl lässt sich das Risiko eingrenzen, dass das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät. In den Alpha Star-Fonds wird auf dieses Kriterium sehr großer Wert gelegt.

Ein anderer Sicherheitsaspekt ist der Aktienkurs. Die Handelsvolumina (Aktienumsätze) sind bei kleinen Unternehmen naturgemäß niedriger als etwa bei DAX-Konzernen. Daher kann es vor allem in schwachen Marktphasen sein, dass die Kurse stärker unter Druck geraten als bei großen Unternehmen. Dies ist jedoch zum einen nicht zwangsläufig der Fall, da oft auch stabile Aktionärsstrukturen für stabilere Kurse sorgen und zum anderen zeigt die Historie auch, dass Kursentwicklungen von kleinen Unternehmen nach oben ebenfalls oft überproportional verlaufen. Insofern gleicht sich die Schwankung über einen mittleren und langen Zeitraum aus. Insgesamt ist ohnehin bei Aktieninvestments ein langfristiger Investitionshorizont zu empfehlen, so dass eventuelle Kursrückgänge ausgeglichen werden können.

Die Schwankungsbreite betreffend (Volatilität), hat sich der Alpha Star Aktienfonds jedoch seit Auflage deutlich weniger riskant gezeigt als etwa der DAX. So lag die Volatilität des Alpha Star Aktienfonds seit 01.09.2014 bei 10%, im DAX bei 16% und damit deutlich höher.

Die Risiken die Alpha Star-Fonds betreffend, können Sie aus dem Verkaufsprospekt entnehmen.

Warum wurde mir der Alpha Star-Fonds nicht von meinem Bankberater empfohlen?

Der Alpha Star Aktienfonds ist hinsichtlich der Anlagestrategie ein Spezialitätenfonds und wird nicht im Breitenvertrieb angeboten. Der Fonds ist zwar bei den meisten Banken und Online-Brokern erwerbbar, jedoch erfolgt die aktive Vermittlung des Fonds exklusiv an ausgewählte Anleger durch die Alpha Star Management GmbH. Bei einem Volumen von 40 Mio. Euro wird der Fonds für neue Anleger geschlossen.

Zudem verkaufen die meisten Banken vornehmlich ihre eigenen Produkte. Wenn neutrale Produkte von Banken vertrieben werden, dann spielen dabei neben der Rendite oftmals zusätzliche Aspekte eine Rolle. Hierbei sind Kriterien wie ein langer Track-Record oder eine einfache Anlagestrategie wichtig, die der Kunde leicht nachvollziehen kann.

Kann ich auch größere Beträge problemlos wieder aus dem Fonds abziehen?

Ja, der Fonds ist täglich handelbar und eine Rückgabe ist immer möglich. Handelspartner ist dabei immer die Fondsgesellschaft, also im Falle der Alpha Star-Fonds Hauck & Aufhäuser. Es bedarf bei einem Verkaufswunsch keiner entsprechenden Nachfrage von anderen Anlegern, wie das etwa bei an der Börse gehandelten Aktien der Fall ist, sondern die Anteile können ohne Restriktion bzgl. der Größenordnung immer zurückgegeben werden.

Auf Fondsebene hält der Fonds stets eine Liquiditätsreserve in Höhe von rund 5-10 % des Fondsvolumens. Bei einem Zielvolumen von 40 Mio. Euro, bedeutet dies einen dauerhaften Cashbestand von 2-4 Mio. Euro, so dass etwaige Auszahlungswünsche stets problemlos bedient werden können.

Hinzu kommt, dass große Teile des Portfolios aus ausreichend liquiden Titeln bestehen. Auf Basis der aktuellen Depotstruktur und des durchschnittlichen Handelsvolumens des vergangenen Jahres der im Depot befindlichen Aktien können rund 20% des Portfolios innerhalb von einem Tag in Cash gewandelt werden. 75% des Portfolios können innerhalb von 10 Tagen liquidiert werden.

Wie wird der Anteilswert errechnet?

Der Anteilswert wird börsentäglich ermittelt und errechnet sich aus dem Marktwert (Börsenkurs) aller im Fonds befindlichen Finanzinstrumente (Aktien) zzgl. der Liquiditätsbestände und abzgl. bestehender Verbindlichkeiten (z.B. Kosten). Dieser Wert wird durch die Gesamtzahl aller ausgegebenen Fondsanteile geteilt.

Beim Ausweis des Anteilswertes ist zu beachten, dass dieser immer bereits netto ausgewiesen wird, also abzüglich aller auf Fondsebene anfallenden Kosten. Entsprechend sind auch die Renditeausweise stets netto und nach Kosten.

Sicherheit

Ist die Fonds-Depotbank Hauck & Aufhäuser ein verlässlicher Partner?

Ja. Hauck & Aufhäuser ist eine Privatbank, besteht seit 1796 und ist einer der Marktführer in Deutschland. Die Bank hat Standorte in Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und Munsbach (Luxemburg) und betreut ein Vermögen von über 50 Mrd. Euro. Damit ist sie eine der größten Privatbanken Deutschlands.

Wie sicher ist Geld in einem Fonds?

Das Fondsvermögen wird treuhänderisch auf einem Konto/Depot bei der Depotbank (Hauck & Aufhäuser) gelagert. Dabei ist die Depotbank rechtlich und personell unabhängig von der Kapitalanlagegesellschaft, so dass kein Geld unbefugt abgezogen werden kann. So kann etwa auch das Fondsmanagement nicht auf das Depotvermögen zugreifen. Zudem ist das Fondsvermögen ein sog. Sondervermögen, was bedeutet, dass das Fondsvermögen im Falle einer Insolvenz der Depotbank nicht in die Insolvenzmasse fällt. Anlegergelder im Fonds sind damit nicht durch Insolvenz der Bank oder durch Diebstahl etc. gefährdet.

Welche Risiken in der Anlagestrategie muss ich kennen?

Jedes Investment ist von verschiedenen Risiken betroffen. In der Regel kommen dabei etwa das allgemeine Marktrisiko, Kursrisiko, Liquiditätsrisiko, Insolvenzrisiko oder - wenn nicht ausschließlich in Euro-Anlagen investiert wird - ein Währungsrisiko in Frage. Die Risiken den Alpha Star-Fonds betreffend, können Sie aus dem Verkaufsprospekt entnehmen.

Den Alpha Star Aktienfonds betreffend, ist zu erwähnen, dass die Liquidität der Titel im Depot im Vergleich geringer ist, weil in Small Caps (Unternehmen mit kleinen Börsenwerten) investiert wird. Jedoch betreibt der Alpha Star Aktienfonds kein kurzweiliges Trading, sondern investiert vor einem langfristigem Hintergrund. Die Notwendigkeit einer hohen Liquidität in den Aktien ist damit von untergeordneter Bedeutung (Siehe auch: Sind kleine Unternehmen nicht gefährlicher als große Unternehmen?).

Hat eine große Einzahlung einen Effekt auf die Kurse der Unternehmen im Fonds oder den Fondspreis?

Ein Kauf von Fondsanteilen hat keinen direkten Effekt auf den Fondspreis, weil sich der Anteilspreis nicht nach Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern nach der Wertentwicklung der enthaltenen Aktien (siehe auch: Wie berechnet sich der Fondspreis?). Beim Kauf von Fondsanteilen werden neue Anteile von der Fondsgesellschaft ausgegeben und Ihr Einzahlungsbetrag wird dem Fonds als Cash zugeführt.

Das Fondsmanagement entscheidet dann über die Verwendung des Geldes bzw. investiert das Geld in Aktien. Das Geld wird also bei einem Anteilskauf nicht automatisch in die bestehenden Positionen investiert. Das bedeutet, größere Beträge (z.B. 2 Mio. Euro) können ohne Kurseffekt auf den Fondspreis investiert werden.

Wer ist der Fondsmanager?

Das Fondsmanagement der Alpha Star-Fonds wird von der Alpha Star Capital GmbH und ihrem Geschäftsführer Felix Gode beraten. Dabei erbringt die Alpha Star Capital GmbH die Anlageberatung ggü. dem Fondsmanagement unter dem Haftungsdach der BN & Partner Capital AG als sog. gebundener Vermittler

Für das Fondsmanagement ist die Münchner Vermögensverwaltung FIVV AG eingesetzt. Die FIVV AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassenes Finanzdienstleistungsinstitut und ist Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV).

Wo wird mein Geld aufbewahrt?

Bei einem Kauf von Fondsanteilen fließt Ihre Einzahlung direkt in den Fonds. Ein Fonds ist ein eigenes Rechtssubjekt (Sondervermögen), dessen Vermögen wiederum bei einer Depotbank gelagert wird. Beim Alpha Star Aktienfonds ist dies Hauck & Aufhäuser, eine der größten Privatbanken Deutschlands (Siehe auch: Ist Hauck & Aufhäuser ein verlässlicher Partner?). Das Vermögen wird also gesondert vom sonstigen Bankvermögen im Fonds aufgewahrt.

Gibt es eine Begrenzung der Gewichtung einzelner Titel im Depot?

Der Alpha Star Aktienfonds unterliegt der sogenannten 5/10/40-Regel. Diese besagt, dass ein einzelner Titel grundsätzlich nur eine maximale Gewichtung von 5% haben darf. Von diesem Grundsatz gibt es eine Ausnahme. So können einzelne Titel ein Maximalanteil des Depots von bis zu 10% ausmachen. Jedoch sind diese Ausnahmen dahingehend beschränkt, dass sie zusammengenommen maximal 40% des gesamten Depots ausmachen dürfen.

Beispiel: Der Grundsatz sieht eine maximale Gewichtung von 5% pro Titel vor. Das bedeutet, dass sich grundsätzlich mindestens 20 Titel im Depot befinden müssen. Im Ausnahmefall können einzelne Titel bis zu 10% Gewichtung einnehmen. Angesichts der Tatsache, dass diese Ausnahmen zusammen maximal 40% des gesamten Portfolios ausmachen dürften, könnten also bis zu 4 Titeln á 10% Gewichtung im Depot gehalten werden. Im Extremfall wäre damit also unter Ausnutzung aller Ausnahmefälle eine Mindestanzahl von 16 Titeln im Depot möglich.

Das Fondsmangement des Alpha Star Aktienfonds plant, je nach Marktphase, zwischen 25 und 40 Positionen zu halten.

Wieso ist ein langfristiger Investmentansatz wichtig?

Bei der Betrachtung von Aktienmärkten sind immer zwei Perspektiven möglich: kurzfristig und langfristig.

Kurzfristige Einflüsse

Kurzfristig sind Börsen stark emotional geprägt, was damit zusammenhängt, dass Kurse von Menschen gemacht werden, die Kauf- und Verkaufsentscheidungen bei Aktien treffen, basierend auf ihren Erwartungen. Dieser Erwartungen müssen nicht einmal auf die jeweilige Aktie bezogen sein, sondern können auch andere Bezüge haben. Zum Beispiel sind die Börsen vor der Zuspitzung der Koalitionskrise im Juli 2018 gefallen, weil erwartet wurde, dass eine Regierungskrise möglich ist. Zum einen ist es, wie wir wissen, anders gekommen und die Parteien haben sich geeinigt und zum anderen stellt sich natürlich die Frage, ob ein Koalitionsbruch überhaupt einen Einfluss auf bestimmte Unternehmen und deren Entwicklung gehabt hätte.

Kurzfristig spielen also in vielen Fällen keine rationalen, unternehmensbezogenen Gründe eine Rolle. Das Resultat dessen ist, dass Aktienkurse kurzfristig fallen können, auch wenn es keine rationalen Gründe dafür gibt. Eine Aktie eines Unternehmens in bester Verfassung und guten Zukunftsaussichten kann damit unter Druck geraten, ohne das es hierfür eine fundierte Erklärung gibt.

Langfristige Einflüsse

Langfristig ist das Bild etwas anders. Langfristig bestimmt die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens den Aktienkurs. Hier liegt damit das Hauptaugenmerk in der Analyse und der Titelauswahl. Investiert man in Unternehmen mit validen Geschäftsmodellen, die aufgrund guter Geschäftsaussichten Umsatz -und Gewinnsteigerungen versprechen, ist das Risiko langfristig Verluste zu generieren niedrig.

Das gleiche gilt für die Aktienmärkte insgesamt. Volkswirtschaften profitieren von einer fortlaufend steigenden Wertschöpfung, die unter anderem aus dem technologischen Fortschritt heraus resultiert. Diese Wertsteigerung wird von Unternehmen abgebildet, mit dem entsprechenden Effekt von langfristig steigenden Aktienkursen. So kommt es, dass allein der DAX seit 1964 über 3.300% Rendite geniert hat.

Für diese langfristige Wertsteigerung ist es also nicht einmal notwendig, in spezielle Aktien zu investieren, der DAX oder ein anderer Index würde ausreichen. Mit einer qualitativen Selektion von Aktien lässt sich das Ergebnis jedoch noch einmal optimieren. Das ist eine der wesentlichen Aufgaben des Fondsmanagements der Alpha Star-Fonds.

Langfristig steigen Aktien immer

Den langfristigen Aspekt anders betrachtet, kann man auch sagen, dass die langfristige Wahrscheinlichkeit mit Aktien Geld zu verlieren, ausgesprochen niedrig ist. Über einen Investitionszeitraum von 10 Jahren betrug die Wahrscheinlichkeit in der Vergangenheit Geld zu verlieren im S&P 500 zwischen 1871 und 2015 gerade einmal 12%. Bei einem Investitionszeitraum von 20 Jahren sinkt die Wahrscheinlichkeit sogar auf 0%. Für deutsche Aktien gelten dabei vergleichbare Zeiträume.

oddsofloosing

Siehe auch: Warum sind kurzfristige Verluste nicht immer vermeidbar?

Warum sind kurzfristige Verluste nicht immer vermeidbar?

Börsen sind auf kurzfristige Sicht sehr emotional geprägt, da Menschen Aktien auf Basis ihrer eigenen Erwartungshaltung handeln. Dabei ist zu bedenken, dass keiner die zukünftige Entwicklung von Börsenkursen vorhersagen kann, da diese von zu vielen nicht bestimmbaren Einzelentscheidungen und Einflussfaktoren abhängt.

Solche kurzfristigen Schwankungen können auch Aktienkurse von langfristig aussichtsreichen Unternehmen betreffen, was dazu führt, dass trotz eine Auswahl an qualitativ hochwertigen Aktien Verluste entstehen. Dieser Effekt ist jedoch nur temporär, denn langfristig werden sich die Wertsteigerungen der Unternehmen durch Gewinnsteigerungen auch im Aktienkurs abbilden. Diese Disproportionalität zwischen Wert eines Unternehmens und Kurs der Aktie kann manchmal lange bestehen bleiben oder sich rasch ausgleichen. Fakt ist jedoch, dass eine Angleichung zwischen fairem Wert und Kurs immer stattfindet.

Insofern ist der Auswahlprozess von guten Aktien entscheidend. Wer in Unternehmen investiert, die wenig oder gar nicht verschuldet sind, Gewinne erwirtschaften und dies aufgrund eines guten Geschäftsmodells voraussichtlich auch in 20 und 50 Jahren noch tun werden, müssen wenig Befürchtung haben, dass mit der Aktie dieses Unternehmens Geld verloren geht.

Zu prognostizieren sind kurzfristige Rückgänge an den Börsen ebenfalls nicht, da zu viele Faktoren hierbei eine Rolle spielen. Niemand hat bisher zuverlässig und langfristig kurzfristige Schwankungen prognostizieren können. Daher ist es umso wichtiger den langfristigen Blickwinkel zu haben, da auf diesen Horizont die Wertschöpfung der Unternehmen zum Tragen kommt.

Viele Anleger versuchen den Einstieg und Ausstieg in und aus dem Aktienmarkt zum perfekten Zeitpunkt zu erreichen, was meist nicht funktioniert, da die kurzfristigen Bewegungen nicht kalkulierbar sind. Die Folge daraus ist oft ein Opportunitätsverlust, da nicht investiert wird, weil ein Rückgang erwartet wird. Das diese Erwartungshaltung häufig nicht eintritt hat zum Beispiel die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA gezeigt. Überwiegend haben Anleger in der Folge negative Entwicklungen erwartet und haben sich von der Börse verabschiedet. Das Gegenteil ist der Fall gewesen und die Börsen stiegen weiter. Viele Anleger waren dann aber nicht mehr dabei.

Aus den genannten Gründen ist es daher ökonomisch besser, die Möglichkeit eines kurzfristigen Verlusts in Kauf zu nehmen, anstatt den Opportunitätsverlust langfristig steigender Kurse zu riskieren.

Kosten

Wieso sind die Kosten im Fonds höher als bei ETFs?

Die Alpha Star-Fonds sind aktiv gemanagte Fonds. Das bedeutet, dass das Fondsmanagement nicht nur einen Index nachbildet, sondern aktiv auf der Suche nach attraktiven Aktien ist. Bei der Fülle von börsennotierten Unternehmen ist dies ein zeitaufwändiges Unterfangen, da jedes Unternehmen vor Kauf hinsichtlich der Chancen, Risiken und Entwicklungschancen intensiv geprüft werden muss. Auch nach Kauf müssen die Unternehmen jederzeit unter Beobachtung gehalten werden. Diese Arbeit ist zeitaufwendig, dient aber dem Ziel, eine bestmögliche Rendite zu erreichen, indem sich ergebende Chancen genutzt werden. Insofern übernimmt das Fondsmanagement für den Anleger aufwendige Detailarbeit. Nicht zuletzt werden die Unternehmen auch hinsichtlich ihrer Risiken überprüft. Das Ziel des aktiven Managements ist, ein besseres Chance/Risiko-Profil zu erreichen als in einem passiven Produkt.

Siehe auch: Wieso lohnt sich der Alpha Star Aktienfonds trotz einer höheren Kostenquote als bei ETFs?

Wie hoch sind die Kosten?

Folgende laufende Kosten fallen im Fonds an:

Depotbankvergütung: 0,10% p.A.
Verwaltungsvergütung: 0,30% p.A.
Fondsmanagementvergütung: 0,80% p.A.
Vertriebsstellenvergütung: 0,90% p.A.
Insgesamt: 2,10% p.A.

Neben den oben genannten Vergütungen fällt zudem eine Erfolgsvergütung (Performance Fee) an. Die Höhe der Performance Fee beträgt 10 % des absoluten Wertzuwachses pro Fondsanteil innerhalb eines Jahres. Die Ermittlung sämtlicher Kosten erfolgt täglich, so dass diese im jeweiligen veröffentlichten Anteilwert bereits entsprechend berücksichtigt sind. Das bedeutet, dass die Rendite stets bereits nach allen auf Fondsebene anfallenden Kosten ausgewiesen ist.

Wie werden Erträge aus dem Fonds besteuert?

Seit dem 01.01.2018 ist das neue Investmentsteuerreformgesetz in Kraft getreten. Dieses führt zwar im Allgemeinen nicht zu höheren Steuern, jedoch hat sich dadurch die Form der Besteuerung verändert. Dies betrifft vor allem die jährlich zu leistenden Vorabpauschalen auf Kursgewinne.

Auf der Seite unseres Bankpartners ebase können Sie sich zu den Grundlagen des Investmentsteuerreformgesetzes informieren: Investmentsteuerreformgesetz. Wenden Sie sich für steuerliche Fragestellungen bitte auch an Ihren Steuerberater.

Fällt ein Ausgabeaufschlag an und wie kann ich mir diesen sparen?

Je nach Bank bzw. Vermittler kann ein Ausgabeaufschlag von bis zu 5 % erhoben werden. Den Ausgabeaufschlag bekommt die Bank oder der Vermittler als Vertriebsprovision. Manche Vermittler/Banken erheben diese Gebühr aber nicht. Wenn Sie Fonds kaufen wollen, sollten Sie also nach dem Erlass des Ausgabeaufschlages fragen. Bei Eröffnung eines Depots bei ebase über die Alpha Star Management GmbH zahlen Sie z.B. keinen Ausgabeaufschlag >> Hier Depot auf ebase eröffnen.

Wie berechnet sich der Ausgabeaufschlag?

Der Ausgabeaufschlag wird auf den aktuellen Wert des Fondsanteils berechnet, zu dem Sie einen Kauf vornehmen. Notiert der Fondsanteilspreis z.B. gerade bei 100 Euro und Sie möchten zu diesem Zeitpunkt kaufen, bezieht sich der Ausgabeaufschlag auf diese 100 Euro. Liegt der Anteilspreis des Fonds beispielsweise bei 126,81 Euro, würde ihre Bank bei einem Ausgabeaufschlag von 5% eine Vertriebsprovision von 126,81 Euro * 5% = 6,34 Euro berechnen. Der Kaufpreis für die Anteile würde damit bei 126,81 Euro + 6,34 Euro = 133,15 Euro liegen.

Wenn Sie den Fonds wieder verkaufen, fällt keine Rücknahmegebühr an.

TIPP: Den Ausgabeaufschlag können Sie auf jeden Fall sparen, indem Sie den Fonds über die Alpha Star Management GmbH und ein Depot bei ebase kaufen (Hier Depot auf ebase eröffnen). Gemäß den obigen Beispiel kaufen Sie die Fondsanteile dann für 126,81 Euro anstatt 133,15 Euro. Zudem fallen auf ebase für die Alpha Star-Fonds keine Transaktionskosten an. Das heißt, Sie können Ihre Fondsanteile vollkommen kostenlos kaufen und verkaufen. Für ein ebase-Depot fallen bei einem Depot mit bis zu zwei Fonds lediglich jährliche Depotgebühren von 30 Euro an.

Gibt es eine Performance Fee und wie wird diese berechnet?

Das Fondsmanagement des Alpha Star Aktienfonds erhält eine erfolgsabhängige Vergütung (Performance Fee) in Höhe von 10% des absoluten Wertzuwachses. Bei der Ermittlung der Performance Fee kommt eine sogenannte High Water Mark zum Tragen. Das bedeutet, dass eine Performance Fee nur dann anfällt, wenn ein einmal erreichter Höchstwert überschritten wird. Liegt der Fondspreis unterhalb einer einmal in der Vergangenheit erreichten High Water Mark, fällt keine Performance Fee an.

Beispiel: Der Fonds erreicht einen neuen Höchstwert von 120 Euro. Im Anschluss daran fällt der Fondspreis auf 100 Euro zurück. Wenn Sie den Fonds zu diesem Preis von 100 Euro kaufen, fällt solange keine Performance Fee an, bis der Fondspreis wieder den Wert von 120 Euro erreicht hat. Steigt der Fondspreis dann etwa auf 140 Euro, berechnet sich die anfallende Performance Fee wie folgt: (140 Euro-120 Euro)*10%=2 Euro.

Wichtiger Hinweis: Die Ermittlung der Performance Fee erfolgt täglich und ist im täglich veröffentlichten Anteilspreis (Fondspreis) bereits berücksichtigt. Die Wertentwicklung des Fonds wird also bereits nach allen auf Fondsebene anfallenden Kosten ausgewiesen.

Wieso lohnt sich ein Investment in Alpha Star trotz höherer Kostenquote?

Entscheidend für den Erfolg einer Anlage ist die Nettorendite. Zwar weisen große Publikumsfonds (die zum Beispiel überwiegend in DAX-Werte investieren) oft niedrigere Gebühren von 1,0-1,5 % aus - teilweise sogar darunter. Der DAX wächst aber in der Regel weniger stark als der Mittelstand. In den vergangenen 10 Jahren lag die durchschnittliche Rendite im DAX bei 5,6% pro Jahr. Das heißt die Rendite pro Jahr für den Anleger (Nettorendite) betrug nach Kosten durchschnittlich 5,6%-1,5 % = 4,1 %.

Im Mittelstandssegment wiesen Aktien - wie sie die Alpha Star-Fonds auswählt - eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,7% auf. Bei vergleichbaren Kosten wie in den Alpha Star-Fonds wäre die Nettorendite damit bei 5,6% gelegen. Daher wäre die Nettorendite trotz höherer Kostenquote für den Anleger vorteilhaft gewesen.

Im Alpha Star Aktienfonds liegt die Nettorendite, nach allen Kosten, seit Auflage im September 2014 bei 17,0% pro Jahr (Stand: 06.06.2018).

Anlagestrategie

Warum investiert der Alpha Star Aktienfonds in mittelständische Unternehmen?

In keinem anderen Land der Welt ist der Mittelstand so stark ausgeprägt wie in Deutschland und in keinem anderen Land der Welt hat der Mittelstand eine so starke Bedeutung wie in Deutschland. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass der deutsche Mittelstand nicht nur die meisten Arbeitsplätze bietet, sondern auch das eine Vielzahl an Innovationen im Mittelstand geschaffen werden. Diese einzigartige Struktur und Innovationsstärke ist ein wesentlicher Grund für die globale Wettbewerbsstärke Deutschlands.

In die Unternehmen des deutschen Mittelstands zu investieren, ist schon aus diesem Grund logisch, denn wo Innovation und Wettbewerbsstärke prägende Elemente von Unternehmen sind, werden auch überdurchschnittlich gute Gewinne erwirtschaftet. Die Zahlen der Unternehmen sprechen dabei für sich und sind geprägt von hohen Wachstumsraten, Gewinnsteigerungen und Cashflows.

Hinzu kommt ein weiteres wesentliches Element, das den Mittelstand ausmacht. Die Unternehmen sind in vielen Fällen noch durch ihre Gründer oder Gründerfamilien geführt und die Gründer halten oft noch signifikante Anteile am Unternehmen. Das bringt einen Effekt der Interessengleichrichtung mit den Aktionären mit sich, der enorm wichtig ist. Als Eigentümer treffen Vorstände Entscheidungen aus einem ganz anderen Blickwinkel als ein angestellter Manager. Das Resultat ist, dass langfristige Entscheidungen getroffen werden und dass die Risikostruktur meist deutlich niedriger ist. Das drückt sich allein schon in einer signifikant geringeren Verschuldung aus, als das bei Großkonzernen der Fall ist.

Darüber hinaus lässt sich mit Investments in mittelständische Unternehmen ein aktiver Investmentansatz besser verfolgen. Durch die vergleichsweise kleine Unternehmensgröße lässt sich ein viel besseres Verständnis für die Wert treibenden Faktoren erarbeiten, was eine bessere Einschätzung über die zukünftige Entwicklung der Unternehmen zulässt. Nicht zuletzt lässt sich ein aktiver Kontakt zum Vorstand des Unternehmens pflegen, was die Informationsdichte erhöht und damit Investitionsentscheidungen unterstützt.

Insgesamt kann man also sagen, dass viele Mittelstandsunternehmen bessere Bilanzen aufweisen, aber dennoch aufgrund ihrer marktführenden Position in verschiedenen Nischen höhere Wachstumsraten aufweisen und bessere Ergebnisse erwirtschaften. Als Investitionsziel sind mittelständische Unternehmen daher sehr gut geeignet, wenn das Anlageziel eine überdurchschnittliche Rendite ist.

Wie entsteht beim Alpha Star Aktienfonds die Rendite?

Eine gute Rendite zu erzielen, ist keine Selbstverständlichkeit. Es gibt rund 900 deutsche, börsennotierte Unternehmen, aus denen eine Auswahl getroffen werden muss. Davon sind nur rund ein Fünftel in den großen Indizes notiert, womit über 700 Unternehmen für den Anlagefokus des Alpha Star Aktienfonds und des Alpha Star Dividendenfonds in Frage kommen.

Aus diesem riesigen Fundus von Aktien filtert das Alpha Star-Team anhand von wichtigen grundlegenden Kriterien, wie z.B. Eigenkapitalquote oder Verschuldung, die besten 150-200 Unternehmen heraus. Diese Unternehmen werden nunmehr einer kritischen Detailuntersuchung unterzogen, mit dem Ziel, nur die besten 25-40 Unternehmen aus allen deutschen Unternehmen an der Börse in Deutschland für die Alpha Star-Depots zu finden.

Die Detailanalyse umfasst neben einer umfangreichen Analyse von Bilanzen, Gewinn- und Verlust- sowie Cashflow-Rechnungen vor allem auch Unternehmensbesuche und Managementgespräche. Es wird das Wettbewerbsumfeld analysiert und das Geschäftsmodell hinterfragt. Kurz gesagt, werden alle möglichen Informationen zusammengetragen, um eine möglichst ganzheitliches Bild eines Unternehmens zu bekommen.

Natürlich müssen die Informationen fortlaufend gepflegt und auf dem neusten Stand gehalten werden. Damit wird deutlich, dass es sich bei diesem Analyseprozess um einen kontinuierlichen Prozess handelt.

Doch die Mühe lohnt sich: mit den hohen Aufwand in der Analyse wird ein Informationsvorsprung erarbeitet, der anders nicht zu erlangen ist. Dadurch ist das Fondsmanagement überzeugt, die besten Unternehmen des deutschen Mittelstandes für den Fonds herauszusuchen.

Einen tiefgehenden Überblick über die Anlagestrategie finden Sie auch in der Präsentation zum Alpha Star Aktienfonds: Aktuelle Fondspräsentation.

Steht das Fondsmanagement im regelmäßigen Kontakt zu den Unternehmen im Depot?

Der direkte Kontakt zu den Unternehmen ist ein wesentliches Element des aktiven Investmentansatzes des Alpha Star Aktienfonds. Der Hintergrund dessen ist, dass durch Managementgespräche viel bessere Einblicke in die Unternehmen, deren Geschäftsmodelle und Wettbewerbspositionen erlangt werden können, als das nur über die Analyse der Geschäftsberichte möglich ist. Auch das Besprechen von Risikofaktoren ist dabei ein wichtiger Punkt.

Vor diesem Hintergrund führt das Fondsmanagement viele Telefonate und persönliche Gespräche mit den Entscheidungsträgern der Depotunternehmen und potenziellen Depotunternehmen. Dazu werden verschiedene Investorenveranstaltungen besucht, auf denen sich die Unternehmen präsentieren und wo es die Möglichkeit gibt, mit den Vorständen in Einzelgesprächen in Kontakt zu treten. Auch der persönliche Besuch von Unternehmen vor Ort ist eine wertvolle Maßnahme, um einen Eindruck von den Unternehmen zu erhalten.

Neben den Managementgesprächen werden insbesondere die Geschäftsberichte der Unternehmen als Informationsquelle verwendet. So analysiert das Fondsmanagement im Jahr rund 200 Geschäftsberichte und bewertet die Unternehmen anhand von Bewertungsmodellen, welche fortlaufend aktualisiert werden.

Wie wird die Risikosteuerung im Alpha Star Aktienfonds vollzogen?

Börsen steigen und fallen. Gerade bei Aktieninvestments ist immer mit Schwankungen zu rechnen. Wann die Börsen von einer Aufwärtsphase in eine Schwächephase übergehen oder wann eine Korrektur an den Aktienmärkten einsetzt, weiß jedoch niemand. Ein Versuch das richtige Timing zu treffen, ist damit nicht möglich. Dies ist im besten Falle mit Glück zu schaffen. Darauf zu setzen ist jedoch nicht der Ansatz der Alpha Star-Fonds.

Vielmehr wird das Risiko in den Alpha Star-Fonds über die Titelauswahl selbst gesteuert. Dabei werden strenge Bewertungskriterien als Maßstab angesetzt. Vereinfacht gesprochen, werden Aktien dann verkauft, wenn diese als zu teuer erachtet werden und dann gekauft, wenn sie attraktiv bewertet erscheinen.

Die Konsequenz dieser strengen Vorgehensweise ist, dass mit zunehmender Reife des Konjunktur- und Börsenzyklus automatisch immer weiter Risiko aus dem Depot des Fonds genommen wird. Wenn attraktive Unternehmen schwerer zu finden sind, wird in der Konsequenz weniger in neue Titel investiert und wenn bestehende Positionen zu stark gestiegen sind und damit teurer werden, erfolgen im gleichen Zuge verstärkt Positionsverringerungen. Damit nimmt die Cashquote im Depot mit steigenden Bewertungsniveaus zu, was gleichbedeutend mit einer Risikoreduktion ist.

Der Effekt dieser Vorgehensweise ist, dass die Cashquote im Fonds dann hoch ist, wenn die Bewertungen an den Börsen und damit das Rückschlagsrisiko hoch ist. Gleichzeitig ist dann ausreichend Spielraum an liquiden Mitteln vorhanden, um genau dann zu investieren, wenn die Börsen wieder günstig bewertet sind. Mit dieser Vorgehensweise wird beabsichtigt, die langfristige Rendite zu optimieren.

Gibt es eine Mindest- oder Maximalanzahl an Depotwerten für den Alpha Star Aktienfonds?

Zum Schutz der Anleger gilt bei Aktienfonds, so auch beim Alpha Star Aktienfonds, die sogenannte 5/10/40-Regel. Diese besagt, dass eine Aktie im Depot maximal 5% des Depotvolumens ausmachen darf. Im Ausnahmefall kann eine einzelne Aktie jedoch bis zu 10% des Depotvolumens ausmachen. Zusammengenommen dürfen diese Ausnahmen jedoch nicht mehr als 40% des Depotvolumens ausmachen.

Aus dieser Regel ergibt sich eine rechnerische Mindestanzahl an Depotwerten von 16 Titeln. Eine Obergrenze für die Anzahl an Depotunternehmen gibt es nicht. Um eine ausreichende Streuung zu erhalten und dennoch ein vergleichsweise konzentriertes Depot zu führen, sieht das Fondsmanagement der Alpha Star-Fonds eine Titelanzahl im Depot von 25-40 Aktien als ideal an.

Werden im Alpha Star Aktienfonds auch Futures oder Optionen zu Absicherungszwecken eingesetzt?

Nein. Der Alpha Star Aktienfonds investiert ausschließlich in Aktien oder hält alternativ Cash. Die Anlagestrategie des Alpha Star Aktienfonds basiert auf der Auswahl attraktiver Unternehmen mit günstiger Bewertung anhand fundamentaler Kriterien, denen eine Unterbewertung zugerechnet wird. Es wird bei einem Investment auf einen Abbau der Unterbewertungen der Aktien gesetzt.

Sollten unterbewertete Aktien weiter fallen, nimmt die Unterbewertung weiter zu und entsprechend ist der strategische Ansatz, vorhandene Cashreserven zu nutzen, um die Aktien weiter aufzustocken. Eine Absicherungsstrategie wäre hier kontraproduktiv. Darüber hinaus werden in den Alpha Star-Fonds auch keine Spekulationen darüber angestellt, wie sich die Konjunktur oder der Aktienmarkt insgesamt entwickeln könnten. Auch das macht den Einsatz von Derivaten überflüssig.

Gibt es eine Mindestgröße für den Cashanteil im Depot?

Ja, die maximale Cashquote im Fonds darf bei 40% des Fondsvolumens liegen bzw. die Aktienquote muss mindestens 60% betragen.

Werden Dividenden ausgeschüttet oder reinvestiert?

Alpha Star Aktienfonds: Der Alpha Star Aktienfonds ist zwar von der Struktur her ein ausschüttender Fonds, dennoch wurden in den vergangenen Jahren seit Auflegung keine Ausschüttungen vorgenommen. Vielmehr werden gezahlte Dividenden im Fonds reinvestiert. Hintergrund dessen ist, dass die Anlagestrategie des Alpha Star Aktienfonds nicht auf die Optimierung von Dividendenausschüttungen ausgerichtet ist, sondern auf Investitionen in Unternehmen mit einem langfristig hohen Potenzial. Mit der Reinvestition von Dividenden kann dem langfristigen Potenzial des Depots besser Rechnung getragen werden indem der Zinseszinseffekt genutzt wird.

Alpha Star Dividendenfonds: Der Alpha Star Dividendenfonds ist ein ausschüttender Fonds, mit dem Ziel, pro Quartal 1% des Fondsvermögens an die Anleger auszuschütten. Insgesamt sollen damit pro Jahr mindestens 4% an Ausschüttungen erfolgen. Die Ausschüttungen werden ermöglicht, indem der Fonds in dividendenstarke Aktien des deutschen Mittelstands investiert, welche ihrerseits pro Jahr über 4% an Dividendenrenditen an den Fonds ausschütten. Diese Dividenden werden entsprechend an die Fondsanteilseigner weitergereicht. Anlegern wird so ermöglicht, ein passives Einkommen zu generieren.

Wie vergleicht sich der Alpha Star Aktienfonds zu anderen Fonds im Segment des Deutschen Mittelstands?

Alpha Star Aktienfonds: Jeder Fonds verfolgt eine etwas andere strategische Ausrichtung, auch wenn sie im gleichen Segment aktiv sind. Der Alpha Star Aktienfonds legt einen starken strategischen Schwerpunkt auf Unternehmen mit hohen Kapitalrenditen und starken Cashflows. Eine kontrollierte Kapitalbasis, ein effizientes Investitionsverhalten und ein gutes Kapitalmanagement sind dabei wichtige Schwerpunkte, auf die geachtet wird. Hintergrund dieser Betrachtungsweise ist, dass die beiden Komponenten Kapitalrenditen und Cashflows ganz entscheidende Werttreiber für Unternehmen und damit auch Aktienkurse sind.

Alpha Star Dividendenfonds: Grundsätzlich werden im Alpha Star Dividendenfonds die gleichen qualitativen Kriterien herangezogen wie im Alpha Star Aktienfonds. Der Unterschied besteht vor allem in der Maßgabe, dass Titel im Alpha Star Dividendenfonds hohe und kontinuierliche Ausschüttungen vornehmen müssen, um die hohen Ausschüttungsbeträge von 4% pro Jahr zu ermöglichen.

Eine generelle Unterscheidung zu vielen Fonds im Bereich der kleineren Unternehmen ist, dass die meisten Fonds dieses Sektors aufgrund ihrer Größe überwiegend in Titel aus den Indizes wie MDAX oder SDAX investieren. Der Schwerpunkt der Alpha Star-Fonds liegt außerhalb dieser Indizes, womit ein direkter Vergleich mit den meisten Small- und Midcap-Fonds nur eingeschränkt möglich ist. Ein wesentlicher Vorteil des Mittelstandssegments, in denen sich die Alpha Star-Fonds bewegen, ist die geringere Aufmerksamkeit von großen Investoren und die damit bestehende Möglichkeit Informationsvorsprünge zu erarbeiten. Dies wiederum ist ein wesentlicher Renditefaktor.

Eine weitere wichtige Differenzierung ist unser Transparenzansatz. Wir halten es für ein zentrales Element, dass sich Anleger und Investoren darüber informieren können, was im Fonds geschieht, was für Entscheidungen getroffen werden und warum. Aus diesem Grund bieten wir verschiedene Informationsmöglichkeiten an, wie etwas das Live-Depot, das monatliche Alpha Star-Magazin oder regelmäßige Webinare, in denen über die aktuellen Entwicklungen informiert wird.

Woher kommt der Analysevorsprung im Mittelstands-Segment

Unter den börsennotierten Unternehmen dominieren Unternehmen aus dem Mittelstand. Nur 10% aller börsennotierten Unternehmen in Deutschland befinden sich in den Indizes der größten deutschen Unternehmen, DAX und MDAX. Rund 800 weitere Unternehmen sind zum Teil deutlich kleiner und dem klassischen Mittelstand zuzuordnen.

Dennoch konzentrieren sich Analysten, Banken und Medien zumeist auf die großen Unternehmen. Hier ist die öffentliche Aufmerksamkeit höher, vor allem da die großen Unternehmen nahezu jedem bekannt sind. Natürlich sind große Unternehmen auch lukrative Kunden, wenn es um Beratungsdienstleistungen, Finanzierungen etc. geht.

So kommt es, dass der Großteil der börsennotierten Unternehmen eine untergeordnete Aufmerksamkeit erfährt. Während über DAX-Unternehmen tagtäglich berichtet und geschrieben wird, machen viele Mittelstandsunternehmen einen deutlich besseren Job, finden jedoch kaum Beachtung.

Das hat einen entscheidenden Vorteil: Wenn sich zig Analysten mit einem Unternehmen auseinandersetzen, wird kaum eine Stärke oder Schwäche verborgen bleiben. Wenn nur sehr wenige oder sogar keine Analysten ein Unternehmen verfolgen, werden eventuelle Ineffizienzen zwischen Wert und Preis eines Unternehmens nicht unmittelbar behoben. Daraus ergeben sich für Anleger sehr gute Chancen, gute Investments zu einem günstigen Preis zu finden. Im DAX ist das nicht möglich.

Wie funktioniert der Selektionsprozess der Aktien?

Selektionsprozess

Der Alpha Star Aktienfonds geht nach einem dreistufigen Filtersystem vor, um aus den rund 900 deutschen Unternehmen, die an der Börse gelistet sind, die besten 5% der Unternehmen herauszusuchen. Am Ende des Selektionsprozesses schaffen es nur 25-40 Unternehmen in das Depot des Fonds.

Die wesentlichen Grundmerkmale, die ein Unternehmen erfüllen muss, um Teil des Alpha Star Aktienfonds werden zu können, sind eine gute Rentabilität, positive Cashflows und eine stabile bilanzielle Grundlage. Der Punkt Rentabilität bedeutet, dass ein Unternehmen bereits Geld verdienen muss. Der Alpha Star Aktienfonds investiert nicht in Unternehmen die erst in ein paar Jahren planen profitabel zu arbeiten. Dieser Ansatz reduziert das Risiko, dass sich bestimmte Erwartungen des Managements nicht materialisieren. Ähnliches gilt für den Cashflow. Auch hier muss das Unternehmen bereits über einige Jahre bewiesen haben, dass es tatsächlich Geld verdient hat. Diese Beobachtung ist auch ein wichtiger Gradmesser für die Qualität der Entscheidungen des Managements. Trifft ein Management gute Entscheidungen, wird sich das auch im Cashflow positiv niederschlagen.

Nicht zuletzt ist vor dem Hintergrund der Risikobetrachtung auch eine gute Bilanz - im Sinne einer hohen Eigenkapitalquote und einer niedrigen Verschuldung - entscheidend. Sollte einmal eine schwere wirtschaftliche Phasen kommen, etwa eine Rezession, muss ein Unternehmen diese durchstehen können, ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.

Diese bereits sehr wichtigen Filter angesetzt, bleiben 100-150 Unternehmen übrig, bei denen eine umfangreiche Tiefenanalyse vorgenommen wird. Diese Unternehmen werden fortlaufend beobachtet und das Fondsmangement hält sich mit Mangementgesprächen auf dem Laufenden. Bis zu 40 Unternehmen gelangen aus dieser Selektion ins Depot.

Fonds kaufen und verkaufen

Wird der Alpha Star-Fonds an einer Börse gehandelt?

Die Alpha Star-Fonds werden nicht an der Börse gehandelt, können aber trotzdem über die meisten Broker und Banken wie z.B. comdirect, DKB, ebase, Consorsbank, ING Diba oder Ihre Hausbank gekauft werden.

Die Alpha Star-Fonds werden nicht an einer Börse gehandelt, da das Listing an einer Börse für einen Fonds lediglich ein zusätzlicher Vertriebsweg ist, der jedoch auch zusätzliche Kosten verursacht. Für einen vergleichsweise kleinen Fonds und dessen Anleger ist ein Börsenlisting damit nicht sinnvoll, da dies unnötig die Kostenquote im Fonds erhöht und somit die Rendite für den Anleger reduzieren würde.

Bei einem Börsenlisting eines Fonds werden die Anteile nicht wie bei Aktien zwischen einzelnen Anlegern gehandelt. Vielmehr wird die Kauforder eines Kunden von der Börse an die Fondsgesellschaft weitergeleitet, also genauso wie, wenn der Anleger über die Bank Fondsanteile kauft. Dann leitet die Bank die Order an die Fondsgesellschaft weiter. Anders ausgedrückt, Handelspartner beim Kauf und Verkauf von Fondsanteilen ist immer die Fondsgesellschaft, egal ob Sie über die Börse oder die Bank Fondsanteile kaufen.

Wie lange sollte mein Anlagehorizont sein?

Bei Aktieninvestments sollten Sie grundsätzlich einen langfristigen Anlagehorizont verfolgen. Das heißt, Sie sollten mindestens über einen Zeithorizont von 5 Jahren, besser darüber hinaus, verfügen. Hintergrund dessen ist, dass Aktienkurse historisch gesehen kurzfristigen Schwankungen unterworfen sind, aber auf einen langen Zeitraum gesehen Zuwächse aufweisen. Siehe dazu auch Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts DAI: DAI Renditedreieck

Zu welchem Kurs kaufe & verkaufe ich Anteile?

Der Preis des Fonds wird börsentäglich berechnet. Wird ein Kaufauftrag für Fondsanteile aufgeben, erfolgt die Abrechnung mit dem nächstmöglichen Kurs, d.h. dem Kurs des nächstmöglichen Schlusstags. Das bedeutet, z.B. wird die Order am Montag aufgegeben, wird diese mit dem am Dienstag ermittelten Kurs ausgeführt. Die Ausführung und Buchung erfolgt dann am Mittwoch. Am Donnerstag erfolgt dann der Ausweis der Position im Depot und der Kaufpreis wird gebucht. Bei einem Verkauf verhält sich der Prozess äquivalent.

Beispiel: Mo: Ordererteilung > Di: Berechnung Schlusspreis > Mi: Buchungstag > Do: Buchung

Kann ich meine Fondsanteile jederzeit wieder verkaufen?

Ja, Fondsanteile können jederzeit ohne Einschränkung wieder verkauft werden. Eine Rücknahmegebühr wird hierbei nicht erhoben.

Warum wird der Fonds bei 40 Mio. Euro Anlagevolumen geschlossen?

Die Alpha Star-Fonds sind Spezialitätenfonds in der Nische mittelständischer Unternehmen (Nebenwerte), da diese eine höhere Renditeerwartung aufweisen. Die Marktkapitalisierungen der investierten Unternehmen beträgt im Schnitt zwischen 20 Mio. Euro und 500 Mrd. Euro, womit die Unternehmen kleiner sind als Unternehmen z.B. aus dem DAX, die Marktkapitalisierungen von mehreren Milliarden Euro aufweisen. Um die Strategie der Alpha Star-Fonds auch in Zukunft erfolgreich umsetzen zu können, wird der Fonds bereits bei 40 Mio. Euro für neue Anleger geschlossen.

Wie investiert man in die Alpha Star-Fonds?

Über die Wertpapierkennnummer (WKN) des Alpha Star Aktienfonds HAFX64 oder des Alpha Star Dividendenfonds HAFX8L können die Fonds bei den meisten Banken gekauft werden. Dabei ist zu beachten, dass oftmals ein Ausgabeaufschlag von bis zu 5% erhoben wird. Unter Umständen lässt sich die Höhe des Ausgabeaufschlages mit einem Kundenbetreuer verhandeln. Erhalten Sie bei Ihrer Bank keinen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, können Sie sich über die Alpha Star Management GmbH ein Depot bei ebase eröffnen und hier den Fonds für 0% Ausgabeaufschlag kaufen. Unsere Partnerbank ebase ist eine Tochtergesellschaft der Commerzbank AG und spezialisiert auf das Fondsgeschäft. Hinzu kommt, dass für Kunden bei ebase bei Transaktionen mit Fonds keine Gebühren für Käufe oder Verkäufe anfallen.

Hier können Sie Ihr ebase-Depot voll digital und innerhalb von wenigen Minuten eröffnen: ebase-Depot eröffnen

Gibt es eine Mindestanlagesumme bzw. einen Höchstbetrag?

Die Mindestanlagesumme beträgt 1.000 Euro. Über Sparpläne kann man darüber hinaus auch schon ab 10 Euro pro Monat in den Fonds investieren. Eine Obergrenze gibt es nicht. Jedoch hat das Fondsmanagement beschlossen, den Fonds bei 40 Mio. Euro Volumen für neue Anleger zu schließen.

Siehe auch: Warum wird der Fonds bei 40 Mio. Euro Anlagevolumen geschlossen?

Wann ist das perfekte Timing für einen Einstieg in den Fonds?

Die Börsen sind durch ein ständiges Auf und Ab geprägt, wobei bei langfristiger Betrachtung eine klare Aufwärtsbewegung stattgefunden hat. Wie sich die Börsen in Zukunft entwickeln werden und wann eventuell Korrekturen bevorstehen bzw. wie lange diese dauern werden, kann niemand sagen. Jegliche Aussage darüber ist spekulativ und in einem hohen Maß mit Unsicherheit behaftet. Für Anleger reduziert sich Antwort auf die Frage des Timings damit auf die Fristigkeit der Anlage. Wer in Aktien investiert, sollte einen möglichst langen Zeithorizont berücksichtigen (min. 5-10 Jahre). Über einen langen Zeitraum sind die Chancen auf positive Kursentwicklungen sehr gut. Zum Beispiel lag die Wahrscheinlichkeit in den vergangenen 150 Jahren Geld zu verlieren bei Null, wenn man ein Investment über einen Zeitraum von 20 Jahren gehalten hat.

Um sich von Kursschwankungen zu befreien, besteht die Möglichkeit den sog. Cost-Average-Effekt zu nutzen. Dieser bedeutet, dass regelmäßig für einen gleichen Betrag Fondsanteile erworben werden, etwa über einen Sparplan. Dies hat zur Folge, dass je nach Kursbewegung einmal zu niedrigen Kursen gekauft wird und einmal zu höheren Kursen. Im Mittel ergibt sich damit ein Durchschnittskurs, der bei einer langfristigen Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte zu einer optimieren Rendite führt. Je nach Belieben können die Käufe z.B. monatlich, quartalsweise oder jährlich erfolgen.

Weitere Informationen zum Optimalen Einstiegszeitpunkt finden Sie in der Kolumne des Alpha Star-Magazins von Juni 2018: ALPHA STAR-MAGAZIN Juni 2018 oder in einem Video erklärt unter folgendem Link: Der optimale Anlagezeitpunkt

Gibt es eine Mindestanlagesumme?

Ja, die Mindestsumme für den Kauf von Fondsanteilen beträgt 1.000 Euro.

Kann in den Alpha Star Aktienfonds auch mit einem Sparplan investiert werden?

Ja, der Alpha Star Aktienfonds und der Alpha Star Dividendenfonds sind sparplanfähig, so dass mittels eines Sparplans investiert werden kann. Die Höhe der Mindestgrößen der Sparplanraten ist von der jeweiligen Bank abhängig, ist jedoch meist bereits ab 10 Euro pro Monat möglich.

Allgemeine Fragen zu Fonds

Wie funktioniert ein Fonds?

Wenn ein Anleger Fondsanteile kauft, bekommt er den Gegenwert zu seiner Einzahlung in Fondsanteilen gutgeschrieben. Das eingezahlte Geld des Anlegers fließt im Gegenzug in den Fonds und wird dort vom Fondsmanagement investiert. Über seine Fondsanteile hält der Anleger einen prozentualen Anteil am gesamten Fonds. Somit hält man als Anleger indirekt auch einen prozentualen Anteil an den im Fonds befindlichen Aktien oder sonstigen Vermögenswerte.

Was ist der Unterschied zwischen Fondsmanagement und Anlageausschuss?

Das Fondsmanagement trifft für den Fonds die Anlageentscheidungen. Der Anlageausschuss berät das Fondsmanagement dabei und besteht aus vier Personen.

Was ist ein Fonds?

In einem Fonds können mehrere Personen gesammelt investieren. Die in den Fonds eingezahlten Gelder werden zentral von einem Fondsmanagement verwaltet. Dabei kann das Geld, je nach Ausrichtung des Fonds, in verschiedene Anlagen investiert werden. Im Alpha Star Aktienfonds und Alpha Star Dividendenfonds wird für die Anleger des Fonds zum Beispiel ausschließlich in Aktien investiert oder alternativ Cash gehalten.

Dividendenfonds

Was ist der Unterschied zwischen Aktienfonds und Dividendenfonds?

Beide Fonds sind auf Aktien aus dem mittelständischen Bereich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz spezialisiert. Zudem verbindet beide Fonds, dass Sie eine wertorientierte Anlagestrategie verfolgen, also die Unternehmensauswahl anhand von qualitativen Kriterien erfolgt. Diese Kriterien beinhalten zum Beispiel die operative Ertragsstärke der Unternehmen, die finanzielle Ausstattung oder die Marktposition im Vergleich zum Wettbewerb.Ein wesentlicher Aspekt ist bei beiden Fonds auch die Bewertung der Aktien. Die Anlagestrategie beider Fonds verfolgt den Ansatz, Aktien von Unternehmen nur dann zu kaufen und im Fonds zu halten, wenn diese in Relation zu ihrer langfristigen Ertragskraft günstig bewertet sind.

Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Fonds ist, dass der Dividendenfonds quartalsweise Ausschüttungen vornimmt. Dabei wird eine Ausschüttung von 1% pro Quartal bzw. 4% pro Jahr angestrebt. Im Aktienfonds werden erhaltene Dividenden reinvestiert.

Der Dividendenfonds ist damit insbesondere für Anleger geeignet, die ein regelmäßiges, passives Einkommen generieren möchten, wohingegen im Aktienfonds alle Erträge reinvestiert werden.

Ein Video zum Thema Unterschied zwischen Aktienfonds und Dividendenfonds finden Sie auch unter folgendem Link: Was sind die Unterschiede zwischen dem Alpha Star Aktienfonds und dem Alpha Star Dividendenfonds?

Welche Aktien kommen in den Aktienfonds und welche in den Dividendenfonds?

Die Auswahl der Titel im Aktienfonds und im Dividendenfonds wird nach den gleichen Kriterien vorgenommen. Alle Titel werden dabei intensiv geprüft und anhand von qualitativen Kriterien bewertet. So wird sichergestellt, dass in beide Fonds nur die besten Unternehmen hereingenommen werden.

Unterschied der Fonds

Eine wesentliche Unterscheidung wird bei der Frage angestellt, wie die Unternehmen ihr zukünftiges Wachstum finanzieren werden:

Benötigt ein Unternehmen die erwirtschafteten Gewinne, um diese zu reinvestieren und um so weiteres Wachstum zu generieren, ist dieses Unternehmen für den Aktienfonds geeignet. In der Regel schütten Unternehmen, welche ihre Gewinne für Wachstum reinvestieren müssen, wenig Dividenden aus.

Benötigt ein Unternehmen die erwirtschafteten Gewinne nicht, um zukünftiges Wachstum zu generieren, wird oftmals eine hohe Dividende ausgeschüttet. Diese Fälle kommen für den Dividendenfonds in Frage. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Unternehmen nicht wachsen. Vielmehr können diese Unternehmen Wachstum ohne die erwirtschafteten Gewinne erwirtschaften.

Dies kommt zum Beispiel dann vor, wenn das Geschäftsmodell sehr wenig kapitalintensiv ist und Wachstum zum Beispiel nur über neue Mitarbeiter generiert wird. Auch ist es denkbar, dass ein Unternehmen sehr hohe Cashbestände hat und das Wachstum daraus finanziert. Überschüsse werden dann nicht benötigt und werden als Dividende ausgeschüttet.

In der Konsequenz ist auch die Renditeerwartung für beide Fonds gleich hoch, mit dem Unterschied, dass im Dividendenfonds rund 4% der Erträge als Ausschüttungen an die Anleger fließen.

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11. SEP 2018 | Jetzt anhören

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