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Mit Volatilität bei Aktien umgehen

Gehen Sie einmal das Gedankenspiel durch, wie es wäre, wenn die Preise für Immobilien tagtäglich abrufbar wären. Was wäre, wenn Sie eine Immobilie erwerben würden und Sie jeden Tag verfolgen könnten, wie sich der Wert verändert? Glauben Sie, dass der Preis für Ihre Immobilie schwanken würde oder denken Sie, dass kaum Veränderungen zu verzeichnen wären?

Ziehen wir einmal den Vergleich zu Aktienkursen von börsennotierten Unternehmen. Warum schwanken diese?

In der Regel tun sie das, weil sich die Erwartungen der Anleger, die Zukunft des Unternehmens betreffend, verändert. Und das tagtäglich. Dabei kann es sein, dass eine bestimmte Branche einen schwächeren oder besseren Ausblick auf die kommenden Jahre gibt, gute Zahlen vorgelegt werden oder einfach nur, weil ein Großaktionär seine Aktien verkauft. Es gibt eine Vielzahl an Gründen, die rational sein können, aber bei Weitem nicht rational sein müssen. Das Gleiche würde mit Immobilienpreisen passieren, wenn aktuelle Statistiken über Zu- oder Abwanderungen in der Region oder Pläne zu einer Anbindung des Viertels an den öffentlichen Nahverkehr veröffentlicht werden, wenn Schulen oder Kindergärten eröffnen oder wenn beschlossen wird, dass in der Nachbarschaft weiteres Bauland freigegeben wird.

All das hat Einfluss auf die Erwartungen der Wertentwicklung in der Zukunft und sorgt dafür, dass der Immobilienpreis schwankt, nur dass es da keiner sieht.

Wenn Immobilienbesitzer tagtäglich den Preis ihrer Immobilie sehen würden, wäre die Nervosität sicherlich deutlich höher. Es wäre sogar fraglich, ob Immobilien noch immer eine so beliebte Anlageklasse wären.

Transparenz und Liquidität

Die unmittelbare Folgefrage ist, ob es sinnvoll wäre, den täglichen Preisverlauf seiner Immobilie zu verfolgen? Wahrscheinlich nicht, denn Sie würden Ihre Immobilien ohnehin nicht verkaufen. Das deshalb, weil Sie die Investition sehr langfristig getätigt haben und weil Sie wissen, dass Sie in den kommenden Jahren konstante Zahlungsströme aus den Mieterlösen erwarten können. Wenn Sie die Immobilien selbst bewohnen, wissen Sie äquivalent dazu, wie viel Sie langfristig an Mietzahlungen einsparen.

Mit Aktien ist das grundsätzlich nicht anderes zu verstehen. Aktien sind Beteiligungen an Unternehmen. Jedem Aktionär gehört ein Bruchteil des jeweiligen Unternehmens. Als Aktionär beteilige ich mich daher an Unternehmen, weil ich davon ausgehe, dass ich langfristig Gewinne aus dem Unternehmen erwarten kann. Im besten Fall sogar steigende Gewinne. Wie ein Vermieter Mieten erhält, bekomme ich als Aktionär anteilige Gewinne.

Der große Unterschied zu Immobilien ist bei Aktien, dass die Preise (nicht der Wert!) an der Börse transparent sind. Darüber hinaus sind die Unternehmensanteile liquide, also jeden Tag handelbar.

Transparenz der Preise und Liquidität sind die beiden Komponenten, die dazu führen, dass Immobilienbesitzer in der Regel entspannt sind und Aktionäre nicht. Leider ist es also so, dass die beiden – eigentlich vorteilhaften – Elemente des Aktienmarktes, Transparenz und Liquidität, für viele Anleger zum Nachteil wird.

Die dadurch ausgelösten Emotionen und die daraus folgenden Handlungen führen dazu, dass viele Anleger auf Sicht verlieren und nur einige wenige gewinnen.

Volatilität ist nicht Risiko

Volatilität, also die Schwankung von Aktien, wird von vielen Anlegern als Risiko verstanden. Eigentlich ist sie aber häufig nur Ausdruck von Nervosität der Anleger. Denn, nur weil eine Aktie an einem Tag 5% oder gar 10% fällt, heißt das nicht, dass das Unternehmen tatsächlich entsprechend weniger wert ist. Ganz im Gegenteil. Sofern sich an der operativen Entwicklung nichts verändert, generieren Unternehmen jeden Tag Umsätze und im besten Falle Gewinne. Damit legen Unternehmen also eher im Wert zu, selbst wenn der Kurs einen rückläufigen Preis anzeigt.

Natürlich ist die Gewinnentwicklung von Unternehmen nicht genauso leicht planbar, wie das bei Mieterträgen der Fall ist. Gewinne können schwanken und einmal höher oder niedriger ausfallen.

Daher ist es entscheidend, dass wir uns an Unternehmen beteiligen, die ein langfristig attraktives Potenzial haben und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in einigen Jahren deutlich mehr verdienen werden als heute. Auf dem Weg zu höheren Gewinnebenen kann es durchaus zu Wachstumspausen oder gar -unterbrechungen kommen. Jedoch werden gut geführte Unternehmen in wachstumsstarken Branchen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zukünftig mehr Geld für seine Aktionäre erwirtschaften als heute. Der langfristige Blick ist daher wichtig.

Volatilität als Vorteil verstehen Nur weil wir sagen, dass wir langfristig in einem Unternehmen investiert sein wollen, muss das jedoch nicht heißen, dass wir eine Aktie einmal kaufen und dann für lange Zeit nicht mehr anfassen.

Vielmehr kommen hier die Vorteile der Transparenz und der Liquidität von Aktien ins Spiel. Was bei Immobilien nicht geht, funktioniert bei Aktien sehr gut. Wir können die Volatilität nutzen.

Aktien bewegen sich nach oben und unten. Das bedeutet, dass der Preis (der Kurs) einmal über dem fairen Wert liegen kann und zu einer anderen Zeit darunter. Wenn man das weiß, lässt sich aus den Schwankungen ein Vorteil ziehen.<(p>

Schwankungen von Börsenkursen bedeuten, dass es sein kann, dass man eine Aktie eines sehr guten Unternehmens zu einem günstigeren Preis bekommen kann. Andersherum ist es möglich, eine Aktie zu einem deutlich höheren Preis zu verkaufen, als es vielleicht angemessen wäre. Aus diesem Blickwinkel sollten wir als Anleger Schwankungen betrachten. Wir als Anleger können Schwankungen aktiv nutzen und Gewinne aus den Differenzen zwischen Wert und Preis generieren.

Volatilität in den Alpha Star-Fonds

In den Alpha Star-Fonds haben wir diese Sichtweise verinnerlicht. Wir haben ein klares Bild davon, was unsere Depotunternehmen für einen Wert haben.

Daher nutzen wir Volatilität und generieren durch die Schwankungen der Preise um den fairen Wert einen guten Teil der langfristigen Überrendite. Auch wenn wir grundsätzlich nur in Unternehmen investieren, von denen wir überzeugt sind, dass wir auch in vielen Jahren noch investiert sein können und die Unternehmen dann noch immer gute Erträge abwerfen werden, halten wir nicht starr an einer einmal aufgebauten Position fest.

In sehr guten Börsenphasen wird der Preis über den Wert einer Aktie hinaussteigen. Diese Börsenphasen nutzen wir dazu, um Positionen teilweise zu verkaufen, Cash aus den Aktien herauszunehmen und auf die Seite zu legen oder anderweitig zu investieren.

Denn, wir wissen, dass es genauso wieder Börsenphasen geben wird, in denen Aktien günstiger werden. Wenn das der Fall ist und der Preis wieder unter den Wert einer Aktie rutscht, dann kaufen wir wieder zu.

Im Fachjargon nennt sich diese Vorgehensweise antizyklisches Handeln. Aufgrund der beschriebenen Transparenz und Liquidität am Aktienmarkt bedarf es einem hohen Maß an Disziplin, um sich nicht von seinen Emotionen leiten zu lassen. Denn, für uns Menschen ist es ein atypisches Verhalten genau das Gegenteil von dem zu tun, was alle anderen machen. Genau dieser Angst gilt es sich an der Börse zu stellen und sie zu überwinden. Denn, antizyklisches Handeln ist ein wesentliches Element langfristiger Überrendite und ganz eindeutig der richtige Umgang mit Volatilität.

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