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Hohe Renditen generieren: Welche Fonds schlagen den Markt?

In den vergangenen Jahren hat sich in großer Breite die Meinung manifestiert, es sei sinnvoller in ein ETF zu investieren als in einen aktiv gemanagten Aktienfonds. Eines der wesentlichen Argumente dabei ist, dass aktiv gemanagte Fonds nur selten die Indizes schlagen und daher die Variante der ETF zu niedrigeren Kosten vielversprechender sei.

Tatsächlich wird in Untersuchungen immer wieder bestätigt, dass die meisten aktiven Fonds es nicht schaffen, den Index langfristig, etwa über einen Zeitraum von 10 Jahren hinweg, zu schlagen. Je nach Untersuchung und Zeitraum schaffen es nur 10-20% aller aktiven Fonds langfristig den Benchmark zu übertreffen. Im Umkehrschluss schaffen es 80-90% aller Fonds nicht besser abzuschneiden als der Vergleichsindex.

Das ist eine immens hohe Zahl, die das Infragestellen von aktiven Fonds vollkommen nachvollziehbar macht. Oft zeigen die Untersuchungen des Weiteren, dass zwar eine Überrendite vor Kosten erreicht wird, nicht aber nach Kosten. Die daraus logische Schlussfolgerung ist, dass die Kosten zu hoch sind. Wenn also ein Gebührenrahmen von 1-2% pro Jahr die Überrendite auffrisst, dann kann man auch die Indexrendite für einen Bruchteil der Kosten per ETF kaufen.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, was die verschiedenen Gründe sind, warum solch schwache Ergebnisse bei den Überrenditen erreicht werden und Ihnen Auswahlkriterien an die Hand geben, auf die Sie achten können, wenn Sie auf der Suche nach Fonds sind, die langfristige Überrenditen versprechen.

Es sind nicht die Kosten

Als maßgeblicher Grund für die miserablen Ergebnisse von aktiven Fonds werden oft die höheren Kosten angebracht, welche die Rendite vermeintlich auffressen. Da ETFs im Vergleich merklich niedrigere Kosten aufweisen, seien sie daher die bessere Lösung.

Aktiv gemangte Fonds weisen im Durchschnitt Kostenquoten zwischen 1 und 2% pro Jahr auf. Meist sind die Kostenquoten niedriger, je größer der Fonds ist. Ein Fonds mit mehreren Milliarden Euro Volumen wird also tendenziell Kosten in Richtung 1% haben, sehr kleine Fonds eher 2% oder sogar leicht darüber. Ungeachtet dessen, ob die Kosten bei 1 oder 2% liegen, stellt sich die Frage, ob dieser kleine Prozentsatz der nachhaltige Grund für die fehlende Überrendite sein kann?

Wenn der Unterschied zwischen Überrendite oder Unterrendite gegenüber dem Vergleichsindex in Abhängigkeit von der Kostenquote von 1-2% liegt, dann könnte man auch argumentieren, dass der Renditeunterschied nicht signifikant genug ist, um überhaupt von einer Über- oder Unterrendite zu sprechen, egal ob vor oder nach Kosten.

Der wahre Grund ist unserer Auffassung nach also, dass es keine wirkliche Überrendite gibt, vollkommen unabhängig davon ob die Kosten bei 1% oder 2% liegen. Auch ETFs machen diese Situation nicht besser. Denn, eine Überrendite ist bei ETFs von vornherein nicht möglich, da der Index vollständig nachgebildet wird und die Kosten, wenngleich niedrig, von Anfang an garantieren, dass die Rendite unterhalb der des Index liegen wird.

Die ETF-Industrie hat das Thema der Kosten geschickt als Marketinginstrument etabliert, da Anleger gut auf dieses Thema reagieren. Niemand möchte zu hohe Kosten bezahlen. Der Preis ist, dass auch keine Überrenditen erwirtschaftet werden – das ureigene Ziel aller, die sich an der Börse und in Aktien engagieren.

Die entscheidende Frage ist also, woran liegt es, dass aktive Fonds so selten Überrenditen erzielen und wie findet man Fonds, wo die Chancen auf Überrenditen gut sind?

Spezialisierung macht den Unterschied

Große Fonds sind meist deshalb so groß, weil große Organisationen mit hohen Marketingbudgets dahinterstehen. Die hohen Marketingbudgets sind wiederum der Grund, warum die meisten Menschen diese Produkte kennen. In der Folge werden die großen Fonds noch größer.

Das Problem von großen Fonds ist jedoch, dass sie die großen Volumina an Geldern auch sinnvoll investieren müssen. Durch die Größe bleibt ihnen meist nur übrig, auch in große Unternehmen zu investieren. Allein in Deutschland gibt es rund 1.000 börsennotierte Unternehmen, davon nur 30 im DAX und 60 im MDAX. Die restlichen 910 Unternehmen sind häufig schon außerhalb des Spektrums der meisten großen Fonds. Für viele der großen Fonds kommen durch die hohen Volumina nicht einmal 10% des gesamten Marktes in Deutschland infrage.

Man kann sich gut vorstellen, dass entsprechend hohe Überschneidungen der Titel in den verschiedenen Portfolios der großen Fonds vorkommen. Mehr noch gleichen viele Fonds in ihrer Grundstruktur den Indizes. Anders ausgedrückt, kann man sagen, dass bei großen Fonds keine große Differenzierung zu den Indizes möglich ist. Und wie soll ohne Differenzierung eine Überrendite möglich sein?

Das Small Cap-Segment, also der deutsche Mittelstand ist ein viel besserer Sektor für Überrenditen, da hier der Wettbewerb niedrig ist. Nur ein paar Fonds haben sich auf diesen Bereich spezialisiert. Die großen Banken bewegen sich hingegen kaum in diesem Bereich, was gut für alle ist, die in die kleinen Unternehmen investieren.

Diversifikation zerstört Rendite

Ein weiteres Problem der meisten Fonds ist, dass sie eine zu breite Streuung haben, also zu viele Positionen im Depot halten. Häufig ist dies natürlich wieder ein Größenproblem. Das hohe Anlagevolumen muss schließlich „untergebracht“ werden. Die Folge von zu vielen Depotpositionen ist, dass die Rendite weg diversifiziert wird.

Selbst ein talentierter Fondsmanager, von denen es zweifelsfrei sehr viele gibt, hat keine Chance seine guten Ideen zur Geltung kommen zu lassen, wenn 100 andere Titel im Portfolio die erfolgreiche Auswahl von einzelnen Titeln neutralisieren.

Vielmehr sollte ein Portfolio möglichst eng gefasst sein, also idealerweise nur so viele Titel umfassen, wie der Fondsmanager gute Chancen identifiziert, bei denen er mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von einer starken Entwicklung ausgeht.

Das Argument, dass ein Portfolio möglichst breit gestreut sein muss, um das Risiko zu senken, ist nur bedingt haltbar. Denn, selbst ein enges Portfolio mit 15–20 Titeln sorgt für einen hohen Diversifikationseffekt. Auch ein Portfolio mit 100 Titeln erzielt dahingehend keine wesentlich besseren Ergebnisse mehr. Vielmehr kann sich die bessere Überschaubarkeit von kleinen Portfolios positiv auswirken, da das Fondsmanagement viel gezielter auf qualitativ hochwertige Titel setzen kann, die sich im Zweifel auch in schwachen Börsenphasen stärker zeigen als der Marktdurchschnitt.

Zum Teil 2 des Artikels

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