← Secunet Security Networks AG

Computerviren in der Pandemie

15.07.2022 - Mit dem zunehmenden Ausbau von IT-Strukturen im Rahmen der Digitali­sierung werden auch Zielscheiben für neuartige Angriffe geschaffen.

Computerviren in der Pandemie

Wir investieren momentan 3,9 Mio. Euro in die Secunet Security Networks AG mit dem Alpha Star Aktien und Dividendenfonds. Sie können auch mit uns investieren.

7:30 Uhr morgens. Der Tag beginnt, wie die meisten Dienstage, mit einer Stunde Schlaf mehr. Zwei Tage in der Woche Homeoffice, was in der Pandemie gezwungenermaßen eingeführt wurde, hat sich inzwischen aufgrund positiven Feedbacks in der Unter­nehmenskultur verankert. Nachdem der morgendliche Kaffee aufgekocht und der Arbeitslaptop endlich hochgefahren ist, kommt schon das erste Problem: Es ist kein Zugriff auf die interne Datenbank möglich. Hier sind fast alle Dokumente digital abgelegt, von Lieferbescheinigungen, bis hin zu wertvollen Kundenlisten. Durch ein Telefonat mit Kollegen stellt sich heraus, niemand hat im Moment Zugriff auf diese Daten und mit dem Intranet des Unter­nehmens steht auch der gesamte Betrieb still.

Hacker-Angriff

Schwere Folgen

Bei diesem Fall handelt es sich leider um keinen herkömmlichen Ausfall, welcher nach wenigen Minuten oder höchstens Stunden behoben ist. Vor allem in den letzten Jahren hat die Digitali­sierung massiv an Bedeutung gewonnen. Remote Work, E-Commerce, Internet of Things, neben zahlreichen Vorteilen bringen sie bedauerlicherweise auch einen Nachteil mit sich: Sie sind eine ideale Angriffsfläche für Hacker und Cyberkriminalität.

So ist auch das Unter­nehmen in unserem Beispiel Opfer einer solchen Attacke geworden. Sicherheitslücken, unachtsame Mitarbeiter oder sogar Angriffe von innen, die Wege, auf denen die Angreifer ins System gelangen können sind zahlreich. Ca. 70% der deut­schen Unter­nehmen sind bereits Zielscheibe für solche Angriffe geworden, manchmal sogar mit fatalen Folgen, denn nur ein Viertel von diesen hat ein passendes Backup parat.

Verlust kritischer Daten

Erpresst mit eigenen Daten

Die Zahl von sogenannten Ransomware-Angriffen ist explosionsartig angestiegen. Hacker erlangen bei diesen die Kontrolle über sensible Daten. Anschließend folgt eine Zahlungsforderung an das Unter­nehmen, welches die Daten freikaufen soll. Aufgrund der Bedeutung des gesperrten Eigentums knicken einige Firmen ein, manche von ihnen erhalten ihre Daten trotzdem nicht zurück.

Das Problem: Aufgrund hoher Datenmengen oder einfach aus Kostengründen nutzen viele Unter­nehmen das öffentliche Internet für die Übertragung ihrer Daten, was Kriminellen eine breite Angriffsfläche bietet. Anders ist dies bei sogenannten Intranets. Diese sind von dem öffentlichen Netz isoliert. Zutritt ist nur mit einem speziellen Gerät möglich, einem Konnektor.

Konnektoren sind keine Geräte, durch welche man sich und ein geschlossenes Netzwerk betreten kann. Sie bieten einen sicheren und individuell verschlüsselten Zugang zum internen Netzwerk, ohne die Möglichkeit für Externe in das System einzudringen. Ganz vorn in diesem Innovationsfeld dabei sind die Konnektoren der Secunet AG. Sie kommen in Krankenhäusern, Banken und überall dort zum Einsatz, wo Sicherheit oberste Priorität hat. So kann Secunet auch die Bundesregierung zu seinen Kunden zählen. Dank ihrer Sicherheitslösungen trägt das Unter­nehmen maßgeblich zur Einwicklung einer effizienten und zukunftsfähigen IT-Struktur bei.

Weitere Artikel
Beitrag teilen

Autor Alexander PischelAutor Alexander Pischel ist Innovations-Analyst bei den Alpha Star Fonds. Alpha Star verfolgt mit seinen Aktienfonds das Ziel, in innovative Qualitätsunternehmen aus dem Mittelstand zu investieren. Folgen Sie uns auf Linkedin: Alpha Star / Alexander Pischel.

Alpha Star Inhaltsübersicht

​​