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Wie Fliegen wieder sicher wird

03.05.2022 - Fliegen gilt als sicherste Möglichkeit zu Reisen, zumindest schien es so. Die rapide Zunahme von Drohnen erfordert eine Koordinationslösung, damit weiterhin ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet bleibt.

Wie Fliegen wieder sicher wird

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Der Tower eines Flughafens meldet Starterlaubnis für ein Flugzeug: keine Vogelschwärme in Sichtweite. Was sie jedoch nicht wissen: eine einzelne, mit dem Auge schwer zu erkennende Drohne, steht am Himmel. Das Flugzeug startet und gerade als es versucht an Höhe zu gewinnen, kommt es zur Katastrophe. Die Drohne gelangt in eines der Triebwerke, das Flugzeug verliert an Schub und rauscht dem Boden entgegen.

 Direkte Verbindung mit dem Tower

Direktverbindung mit Flughafen

Damit eine solche Katastrophe verhindert werden kann, ist es notwendig von jedem Flug­objekt zu jedem Zeitpunkt genaue Daten über Standort, Geschwindigkeit und Route zu haben. Neben Privatpersonen, welche Drohnen fliegen als Hobby entdecken, gibt es auch immer mehr Forschungsprojekte, welche mit autonomen Luftfahrzeugen experimentieren. Gerade unter diesem Gesichtspunkt, dass in Zukunft immer größere Teile des Verkehrs in die Luft verlagert werden, ist ein einheitliches Lösungssystem von höchster Dringlichkeit. Zudem gilt es, einen sicheren Datenverkehr zwischen den Flug­objekten zu gewährleisten.

An solch einer Lösung arbeitet aktuell Frequentis. Mithilfe ihrer cloudbasierten UTM-Lösung (UTM = Unmanned Aircraft System Traffic Management), welche sowohl stationär auf Verwaltungszentren wie einem Tower an Flughäfen, als auch mobil auf einer Drohne läuft, kann jede Information über die aktuelle Situation im Luftraum erfasst werden. Genau wie bei einem richtigen Flugzeugstart erteilt der Tower eine Starterlaubnis, legt grundlegende Regeln für den Luftverkehr fest und überprüft den Flugplan, ob es dort zu Komplikationen kommen könnte. Somit läuft jeder private Drohnenstart von nun an unter denselben Sicherheitsbedingungen wie ein Flugzeugstart.

 Priorisierung von Rettungskräften

Luftraum als neue Perspektive

Als Basis dafür dient ein bereits bewährtes System, welches auf einer Vielzahl an norwegischen Flughäfen zur Sicherstellung eines reibungslosen Betriebes eingesetzt und sogar mit dem Air Traffic Management Award 2020 ausgezeichnet wurde. Ihr System löst nicht nur die entstehenden Probleme eines dichter benutzen Luftraumes, sondern ebnet auch den Weg für innovative Konzepte.

Bekanntermaßen ist Luftlinie die kürzeste Route zum gewünschten Ziel. Durch das System wird es Blaulicht-Organisationen möglich, schnellstmöglich an die Einsatzorte zu gelangen. Genau wie bei einer Priorisierung von Rettungskräften im Straßenverkehr, schafft die Software einen freien Luftkorridor, durch welchen die Drohne ungehindert fliegen kann.

Das Wiener Hightech Unter­nehmen Frequentis beteiligt sich an zukunftsweisenden Projekten und trägt durch seine Forschungsarbeit zur Sicherheit des Luftraums bei. Mit ihrer cloudbasierten UTM-Lösung ermöglichen sie einen zuverlässigen Datenverkehr, welcher nicht nur zur Sicherung des Luftverkehrs fungiert, sondern in viele andere Anwendungen implementiert werden kann. Dank ihres weitreichenden Netzwerks zu anderen führenden Luftfahrtunternehmen legt Frequentis den Grundstein für eine sichere Ausweitung des Luftraums und sorgt dafür, dass das Szenario des Passagierflugzeuges nur ein Szenario bleibt.

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Autor Tim EsslerAutor Tim Essler unterstützte im Frühjar 2022 die Alpha Star Fonds in der Innovations-Analyse. Alpha Star verfolgt mit seinen Aktienfonds das Ziel, in innovative Qualitätsunternehmen aus dem Mittelstand zu investieren. Folgen Sie uns auf Linkedin: Alpha Star.

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