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Sichere Grenzen um Europa

18.04.2022 - Seit diesem Jahr gilt in der EU ein neues Grenzkontrollsystem, das Personen genauer identifizieren kann. Was bedeutet das zukünftige für Reisen?

Sichere Grenzen um Europa

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Der Schengen-Raum, mit einer Fläche von über 4 Millionen km² umfasst er 22 der 27 EU-Mitgliedstaaten und ist damit das weltweit größte Gebiet ohne Grenzkontrollen. Umso wichtiger ist es deshalb, dass die Außengrenzen dieser Zone genau kontrolliert werden. Aus diesem Grund wurde dieses Jahr das Entry-/Exit-System (EES) eingeführt, welches zum einen ein höheres Sicherheitsniveau garantiert, als auch Reisenden ein höheres Maß an Freiheit bieten soll. So funktioniert der Prozess, der diese eigentlich konträren Ziele vereint:

Erhörte Sicherheit bei Kontrollen

Tor nach Europa

Bisher bedeuteten zunehmende Sicherheits­maßnahmen verschärfte Kontrollen und folglich auch Einschränkungen für die Reisenden. Seit Januar werden von Reisenden aus Drittstaaten, die nach Europa auf dem Land-, Luft- oder See-Weg reisen, biometrischen Daten, sowie Fingerabdrücke erfasst. Mit diesen Daten lässt sich eine betrugssichere, genaue, aber auch automatisierbare Identitätskontrolle durchführen.

Was zunächst nach einem erheblichen Mehraufwand für das Personal scheint, kann mit dem richtigen Equipment das genaue Gegenteil bewirken. Das neue Verfahren macht es den Reisenden möglich, einen Großteil der zeitaufwendigen Schritte selbst zu erledigen. Dies ermöglicht wiederum den Kontrollbeamtinnen und -beamten, sich auf eine intensivere Prüfung fahndungsrelevanter Personen zu konzentrieren.

Vereinfachter Zugang

Via Self-Check-In in die EU

An sogenannten Kiosks können Reisende ihre biometrischen Daten und Fingerabdrücke automatisch erfassen lassen. Mit polizeilichen Hintergrundsystemen verbundene Gates ermöglichen einen eigenständigen Identitätsabgleich. Die Anlagen ersetzen dabei nicht das Urteilsvermögen der Kontrollbeamten, sondern unterstützen diese lediglich in ihrer Tätigkeit. Das System zeichnet sich dabei durch eine leichte Einbindung in bestehende Prozesse und eine hohe Skalierbarkeit aus.

Die effizienteste Systemlösung für den steigenden Reiseverkehr stammt von dem deut­schen Marktführer für Cybersecurity, der Secunet Security Networks AG. Neben mehr als 20 Dax-Konzernen verwaltet das Unter­nehmen auch Sicherheitssysteme von Ministerien. Ihre “Secunet Border Gears” schaffen eine Schnittstelle von höchster Sicherheit zwischen den Kontrollstationen und dem European Travel Information and Authorisation System (ETIAS).

Bereits vor Einführung des EES registrierten und passierten täglich endlose Menschen die Zugangssysteme von Secunet, welche in Flughäfen, Bahnhöfen, Häfen aber auch Betriebshöfen und Polizeipräsidien zum Einsatz kommen, überall dort, wo eine sichere und effiziente Identitätskontrolle nötig ist. Nun ermöglicht ihre Verwendung Millionen von Menschen sicheres und komfortables Reisen. Außerdem legt es den Grundstein für ein automatisiertes und innovatives Kontrollsystem, welches sich für unzählige Anwendungen eignet.

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Autor Alexander PischelAutor Alexander Pischel ist Innovations-Analyst bei den Alpha Star Fonds. Alpha Star verfolgt mit seinen Aktienfonds das Ziel, in innovative Qualitätsunternehmen aus dem Mittelstand zu investieren. Folgen Sie uns auf Linkedin: Alpha Star / Alexander Pischel.

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