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« News: Schaltbau Holding AG Veröffentlicht am 12.03.2015

Optimistischer Blick in die Zukunft bei Schaltbau

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 der Schaltbau Holding AG fielen schlussendlich leicht über den zuvor korrigierten Prognosen aus. Der Ausblick auf das Jahr 2015 bleibt unverändert positiv.

Wachstum vor allem durch Übernahmen geprägt

Mit Umsatzerlösen in Höhe von 429,6 Mio. Euro erreichte die Schaltbau Holding AG ein Wachstum von 10,0 %. Damit konnte die Umsatzprognose von 425 Mio. Euro leicht übertroffen werden.

Maßgeblich beeinflusst war das Wachstum durch die Übernahme der Gesellschaften RAWAG und ALTE im vergangenen Jahr. Organisch war im Segment Mobile Verkehrstechnik ein Umsatzniveau wie im Vorjahr zu verzeichnen. Im Segment Stationäre Verkehrstechnik gab es hingegen einen Umsatzrückgang. Lediglich das Segment Komponenten legte gegenüber dem Vorjahr leicht zu.

Ergebnisse in 2014 noch belastet

Beim EBIT wurde ein Wert von 27,3 Mio. Euro erreicht und damit die zunächst im November 2014 reduzierte Prognose von 26,8 Mio. Euro übertroffen. Jedoch wurde der Vorjahreswert von 36,0 Mio. Euro klar untertroffen. Die Hintergründe dieser Entwicklung waren Projektverzögerungen, die mäßige Auftragslage sowie der noch negative Ergebnisbeitrag der übernommenen ALTE.

Das Nachsteuerergebnis war durch einen einmaligen Bewertungseffekt im Zuge der Übernahme der RAWAG mit 12,4 Mio. Euro positiv beeinflusst. Daher lag das Ergebnis pro Aktie mit 4,04 Euro auch klar über dem Vorjahreswert.

Ausblick auf 2015 unverändert gut

Unverändert positiv ist der Ausblick auf das Jahr 2015. Ende 2014 konnte die Schaltbau-Gruppe Auftragsbestände in Höhe von 281,9 Mio. Euro aufweisen, 23,6 % mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Die ist unter anderem auch durch die Übernahmen begründet.

Bereits im vergangenen Jahr stellte das Management für das Jahr 2015 einen Umsatz in Höhe von 464 Mio. Euro in Aussicht. Gleichzeitig soll das EBIT wieder einen Wert von 37 Mio. Euro und damit einen neuen Rekordwert erreichen. Auf Basis des Ergebnisses pro Aktie wird der Vorjahreswert mit 2,91 Euro pro Aktie auf Grund des Wegfalls des Sondereffektes nicht erreicht werden.

Das neue Rekordergebnis wird angepeilt, obwohl in 2015 weiterhin Wachstumsaufwendungen aufgewendet werden, um in Zukunft weiterhin von der Entwicklung der internationalen Bahnindustrie zu profitieren. Zudem werden die erworbenen Gesellschaften auch in 2015 noch negative Ergebnisbeiträge liefern.

Zukunft bleibt vielversprechend

Entsprechend bergen die neuen Konzerngesellschaften in den kommenden Jahren erhebliches Ergebnissteigerungspotenzial, was auch auf Konzernebene zu Ergebnissprüngen verhelfen würde. Vor diesem Hintergrund sollte es der Schaltbau Holding AG auch schnell wieder gelingen, die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) auf das durchschnittliche Niveau der vergangenen Jahre von rund 20 % zurückzubringen. Auch die Anhebung der Dividende auf 1,00 Euro pro Aktie kann als klares Signal des Managements gewertet werden, das man optimistisch auf die kommenden Jahre blickt.

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