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0821-2070 954-0
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Anlageklasse Hedgefonds

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Hedgefonds genießen heutzutage keinen guten Ruf. Seitdem Hedgefondsmanager als „Heuschrecken“ oder „Räuberkapitalisten“ bezeichnet werden, hat diese Anlageklasse einen schweren Stand. Jedoch ist dieser Begriff politisiert und sollte auf keinen Fall so hingenommen werden, da diese Pauschalisierung keineswegs zutreffend ist. Hedgefonds sind ein sehr umfassendes Thema, mit vielen Eigenheiten und Schattierungen.

Das Wort „hedge“ entstammt dem Englischen und bedeutet so viel wie „absichern“. Wenngleich einige Hedgefonds durchaus Absicherungsmechanismen nutzen, haben Hedgefonds insgesamt recht wenig mit Absicherung zu tun. Denn, der Einsatz von Derivaten und Fremdkapital, Instrumente denen sich Hedgefonds häufig bedienen, sichert nicht immer ab, sondern erhöht vielmehr das Gesamtrisiko der Anlage.

Hedgefonds sind vor allem dadurch charakterisiert, dass sie kaum oder keinen Regulierungen unterliegen. Hedgefonds können sich aller möglichen Formen der Anlage bedienen, was die allermeisten anderen Anlageklassen nicht können. So können Hedgefonds insbesondere Wertpapiere auf Kredit kaufen, also das Fondsvolumen durch Fremdkapitalaufnahme erhöhen, Derivate wie Optionen oder Futures handeln oder Aktien leerverkaufen. Beim Leerverkauf verkauft der Investor Aktien, welche er überhaupt nicht besitzt. Um die Aktien später auch tatsächlich liefern zu können, müssen diese über den Markt dann erworben werden; es muss sich eingedeckt werden. Sind die Kurse bis zum Zeitpunkt des Eindeckends gesunken, der Investor konnte also zu niedrigeren Preisen kaufen, als er vorher verkauft hat, entsteht ein Gewinn. Steigen die Kurse, entsteht ein Verlust. De facto wird mittels Leerverkäufen auf fallende Kurse gesetzt.

Hedgefonds-Strategien

Die hohe Vielzahl an Varianten, die anderen Fonds nicht zur Verfügung stehen, verdeutlicht bereits die Vielfalt, welche das Hedgefonds-Universum eröffnet. Tatsächlich haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Strategien herauskristallisiert, die von Hedgefonds verfolgt werden. Die wichtigsten sind im Folgenden kurz charakterisiert:

Hedged Equity

Hedged Equity-Strategien sind die häufigste Variante von Hedge Fonds, wenn man auf das verwaltete Kapital abstellt. Der Unterschied zu „normalen“ Aktienfonds ist, dass bei einer Hedged Equity-Strategie auf steigende und fallende Kurse gesetzt wird. Dabei versucht der Fondsmanager also nicht nur Unter-, sondern auch Überbewertungen, gewinnbringend zu nutzen. Um auf fallende Kurse zu setzen, werden Aktien oder andere Kapitalmarktinstrumente leer verkauft.

Equity Market Neutral

Vom Ansatz her gleichen Equity Market Neutral-Strategien den Hedged Equity-Strategien. Es werden Long- und Shortpositionen kombiniert (es wird auf steigende und fallende Kurse gesetzt). Jedoch ist es Ziel der Equity Market Neutral-Strategie marktneutral aktiv zu sein, was bedeutet, dass versucht wird, das Marktrisiko zu eliminieren.

Global Macro

Global Macro-Strategien versuchen von großen Trend-Bewegungen an den Finanzmärkten zu profitieren. Es wird dabei auf gesamte Märkte gesetzt - etwa Aktien- und Anleiheindizes oder Währungen - und nicht auf einzelne Aktien. Häufig bedienen sich Global Macro-Fonds dabei derivativen Produkten wie Futures oder Optionen.

Distressed Securities

Wie der Name bereits sagt, werden bei diesem Ansatz Beteiligung an Aktien und Fremdkapitalinstrumenten von Gesellschaften eingegangen, die nahe einer Insolvenz stehen. Die Fondsmanager sind dabei geübt bzgl. Verhandlungen mit Gläubigern und anderen Parteien sowie juristischen Auseinandersetzungen. Durch dieses Spezialwissen sollen Überrenditen generiert werden.

Rendite und Risiko

Mit Hedgefonds sind hohe Renditen erzielbar, was nicht zuletzt aus der Hebelwirkung durch die Nutzung von Fremdkapital oder dem Einsatz von Derivaten herrührt. Aber auf der anderen Seite ist das Risiko natürlich durch den Einsatz von Derivaten, Fremdkapital und Leerverkäufe sehr hoch. Bei der historischen Evaluierung von Hedge Fonds tritt zudem die Schwierigkeit auf, dass eine Vielzahl von Fonds in die Pleite gerutscht und in den Statistiken nicht mehr enthalten sind. Die übrig gebliebenen Fonds waren hingegen erfolgreich und hübschen die Gesamtrendite der Branche auf. Das Problem dieser sogenannten „Survivorship Bias“ ist bei Hedgefonds signifikanter als bei herkömmlichen Aktien- oder Anleihefonds.

Exkurs LTCM

Spätestens seit der Pleite des Hedgefonds Long-Term-Capital-Management (LTCM) ist auch mehr als deutlich geworden, dass die Risiken enorm hoch sind und massive Auswirkungen haben können. LTCM setzte massiv auf den Hebeleffekt und arbeitete mit riesigen Fremdkapitalsummen. Anfang 2008 wies der Fonds ein Eigenkapital von 4 Mrd. US-Dollar aus und ein Portfolio aus Leerverkäufen in Höhe von 125 Mrd. US-Dollar. Die geliehenen Aktien aus den Leerkäufen wurden als Sicherheiten für weitere Derivatekäufe genutzt, welche am Ende einen Nennwert von 1,25 Bio. US-Dollar erreichten!

1998 liefen die Entwicklungen an den Märkten dann gegen LTCM und der Fonds geriet in Schieflage, was auf Grund der Größe weitreichende Folgen hatte und zu einer Finanzkrise führte. Sogar der damalige US-Notenbankchef Alan Greenspan schritt ein und senkte die Leitzinsen in den USA, um die negativen Auswirkungen abzufedern.

Das Beispiel LTCM machte deutlich, wie gefährlich Spekulationen auf Kredit und mit Fremdkapital sind, wenn die Rechnung nicht aufgeht. In Kombination mit den enormen Anlagesummen entstand eine Bedrohung für die weltweiten Finanzmärkte.

Diversifikation

Durch den oftmals vollkommen anderen Anlageansatz zu Aktien- und Anleihefonds, insbesondere das Setzen auf steigende und fallende Kurse, weisen Hedgefonds oftmals eine sehr niedrige Korrelation zum Gesamtmarkt auf und bieten daher einen hohen Diversifikationseffekt. Noch besser gegen Marktschwankungen sichern sog. Fund-of-Funds, also Fonds, die sich wiederum an verschiedenen Hedgefonds beteiligen. Hierbei können verschiedenste Hedgefonds-Strategien kombiniert werden.

Liquidität

Um die teilweise komplexen Strategien umsetzen zu können, müssen sich Anleger bei Hedgefonds oftmals für einen längeren Zeitraum engagieren, teilweise über mehrere Jahre. Während dieser Periode kann das angelegte Kapital nicht abgezogen werden. Die Liquidität ist bei Hedgefonds also oftmals niedrig. Zudem sind die Mindestanlagebeträge bei Hedge Fonds oftmals sehr hoch, z.B. im sechsstelligen Bereich und eignen sich daher nur bedingt für Privatanleger. Abhilfe können dabei Fund-of-Fund-Strategien schaffen, wo teilweise auch mit kleineren Beträgen investiert werden kann.

Kosten

Hedgefonds lassen sich die teilweise komplexen Strategien und die guten Renditechancen hoch vergüten. Neben den fixen Managementgebühren, so wie sie bei allen Fonds üblich sind, kassieren Hedgefonds-Manager oftmals 15-20 % Performance-Gebühr, also einen hohen Anteil am Ertrag des Fonds. Bei „normalen“ Fonds sind bis zu 10 % üblich. Noch höher können die Kosten bei Fund-of-Funds ausfallen, da hier die Gebühren an die einzelnen Teilfonds gezahlt werden müssen, als auch für das Management des Fund-of-Funds.

Fazit

Hedgefonds sind eine Anlageklasse, die sich in sehr wesentlichen Grundsätzen von anderen Anlageklassen unterscheiden. Insbesondere ist die Risikostruktur bei Hedgefonds in den meisten Fällen höher, da diese nicht nur auf Fremdkapital investieren, sondern auch Derivate zum Einsatz bringen und Leerverkäufe tätigen. Diese Flexibilität in der Anlage macht Hedgefonds aber gleichzeitig attraktiv und eröffnet hohe Renditechancen. Für Privatanleger bleiben Hedgefonds jedoch meist verschlossen, da oftmals hohe Investitionssummen verlangt werden. Daher bleiben oftmals nur Fund-of-Funds als Option, welche jedoch auf Grund ihrer hohen Gebühren wiederum die Vorteile eines Hedgefonds-Investments fraglich erscheinen lassen.

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