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Richtig diversifizieren wie Warren Buffett

Warren Buffett: „Diversifizieren ist ein Schutz gegen Unwissen. Es macht wenig Sinn für diejenigen, die Bescheid wissen.“

Kaum ein Investor hat jemals so kontinuierlich über einen derart langen Zeitraum hinweg so erstaunliche Resultate mit Aktien erzielt wie Warren Buffett. Seine Aussagen zum Investieren gelten nahezu als Gesetze des Kapitalmarktes. Dabei sind seine Aussagen klar und simpel, bergen jedoch stets eine enorme Konzentration an Wahrheit und Weisheit.

Zugegeben, das obenstehende Zitat ist sehr direkt und mag vielleicht sogar auf den einen oder anderen verstörend wirken, denn Diversifikation wird uns aus der klassischen Investitionslehre als heiliger Gral zum Schutz vor Verlusten gepriesen. Was meint Buffett also mit dieser Aussage? Ist Diversifikation nur etwas für Unwissende? Schauen wir uns die Hintergründe an:

Portfoliotheorie

Buffett ist kein Theoretiker, sondern ein Mann der Praxis. Das wissenschaftliche Thema der Diversifikation geht hingegen zurück auf die vom Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Harry Markowitz begründete Portfoliotheorie.

Die Diversifikation eines Portfolios beschreibt die Verteilung der verfügbaren Anlagesumme auf mehrere Anlageklassen und Finanzinstrumente, je nach Renditeziel und Risikoneigung des Anlegers. Möchte ein Anleger demnach mehr Rendite erreichen, wird z.B. ein größerer Teil des Vermögens in Aktien investiert und ein kleinerer Teil in sichere Staatsanleihen. Ein defensiver Anleger wird eher einen größeren Teil in die sicheren Staatsanleihen investieren und weniger in Aktien. Die Grundaussage ist dabei, je mehr Rendite ein Anleger erzielen möchte, desto mehr Risiko muss er bereit sein einzugehen.

Ein wichtiger Faktor bei der Zusammenstellung des diversifizierten Portfolios ist die Korrelation. Die Korrelation beschreibt den Zusammenhang der Bewegung von verschiedenen Finanzinstrumenten. Eine Korrelation von 1 bedeutet dabei, dass beide Instrumente sich gleichförmig bewegen, 0 bedeutet, dass es keine gleichförmige Bewegung gibt und -1 bedeutet, dass sie sich genau entgegengesetzt bewegen. Jedoch gibt die Korrelationszahl nur Auskunft darüber, wie stark die Gleichförmigkeit der Bewegungsrichtung ist, nicht jedoch über die Stärke der Bewegung.

Diese Zusammenhänge kennt man zum Beispiel bei Gold. Wenn Aktien fallen, steigt oftmals der Goldpreis. Der Goldpreis ist also negativ korreliert zu Aktien. Wie stark der Goldpreis steigt, wenn Aktien fallen, wissen wir aufgrund dessen jedoch nicht. Wenn die Zinsen steigen, fallen die Kurse von Anleihen. Auch hier ist eine negative Korrelation vorhanden. Im Idealfall kann man also über ein Portfolio verfügen, in welchem die Korrelationen der Vermögensgegenstände so ausgelegt sind, dass insgesamt keine Korrelation mehr vorliegt. Anders ausgedrückt: Theoretisch lässt sich das Marktrisiko (systematisches Risiko) vollständig ausschließen.

Das ist natürlich graue Theorie und ist in der Praxis nicht möglich. Dazu sind die Prämissen zu praxisfern. Um dies zu erreichen, bedürfte es den Zugang zu allen Vermögensgegenständen und – was noch viel wichtiger ist – die Korrelationen beruhen auf mathematischen Berechnungen aus der Vergangenheit. Es muss daher lange nicht so sein, dass diese auch in Zukunft konsistent sind.

Überrendite nur mit unternehmensspezifischen Risiken

Eine vollständige Diversifikation hat also in der Theorie den Effekt, dass das Marktrisiko vollständig eliminiert werden kann. Da dies möglich ist, wird jedoch für das Marktrisiko kein Preis bezahlt. In der Folge kann es auch nicht sein, dass eine Renditeerwartung gestellt kann, die über der des Gesamtmarktes liegt, je nach Gewichtung der Anlageklassen.

Wofür an den Börsen eine Risikoprämie bezahlt wird, ist das Unternehmensrisiko. Dieses lässt sich nicht eliminieren. Daher wird das Unternehmensrisiko (unsystematisches Risiko) auch „bezahlt“, weshalb sich hier eine Überrendite erreichen lässt.

Wenn man nun also auf das Unternehmensrisiko setzt und versucht dieses zu kontrollieren, kann man die Risikoprämie vereinnahmen, aber gleichzeitig einen großen Teil der Risiken eliminieren. Im Klartext bedeutet das, dass man vor dem Kauf einer Aktie auf gewisse Risikofaktoren des Unternehmens schauen kann, um das Eingehen dieser Risiken zu vermeiden. Zum Beispiel ist das Risiko in Zahlungsschwierigkeiten zu gelangen für ein unverschuldetes Unternehmen deutlich niedriger als für ein Unternehmen mit hoher Verschuldung. Ein Unternehmen ohne Wettbewerb hat ein viel niedrigeres Risiko in einer Rezession dramatische Umsatzeinbrüche zu erleiden als ein Unternehmen in einem ausgeprägten Wettbewerbsumfeld.

Das meint Buffett

Buffett meint also mit seiner Aussage, dass man durch eine ausführliche Analyse eines Unternehmens gewisse unternehmensspezifische Risiken minimieren oder sogar ausschließen kann. Die ermöglicht wiederum das Abschöpfen der Risikoprämien und das Erzielen einer Überrendite. Nur wer diese Fähigkeit nicht hat oder über keinen Zugang zu diesen Fähigkeiten verfügt, muss auf die breite Diversifikation setzen, um möglichst viel Marktrisiko auszuschließen.

In diesen Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Diversifikationseffekt auch dann eintritt, wenn ein Aktienportfolio aus vergleichsweise nur wenigen Aktien besteht. Hier wird zwar nicht eine vollständige Eliminierung des Marktrisikos erreicht, aber jeder zusätzliche Portfoliowert leistet einen Beitrag zu weiterer Diversifikation.

Insofern lässt sich die Aussage sogar erweitern, dass mit dem Ansatz des Stockpickings, also der Auswahl von Aktien auf rein unternehmensspezifischen Faktoren, nicht nur das unternehmensspezifische Risiko senken lässt, sondern über ein Portfolio aus mehreren Aktien auch ein guter Teil des Marktrisikos. In Summe ergibt sich daraus eine gute Rendite, bei niedrigem Risiko.

Fazit

Warren Buffett hat es geschafft, über mehrere Jahrzehnte hinweg außerordentlich starke Renditen zu erwirtschaften. Dabei ist es einer der wesentlichen Treiber dieser Renditen, dass Buffett es versteht, Risiken bei seinen Investments zu erkennen und nur in solche Unternehmen zu investieren, die sehr niedrige Risiken aufweisen, welche er erkennen und einschätzen kann. Über eine Zusammenstellung solcher Aktien hat er auf der einen Seite ein sehr niedriges unternehmensspezifisches Risiko im Portfolio. Hierdurch schöpft er kontinuierlich die Risikoprämien ab, welche sich in Überrenditen niederschlagen.

Auf der anderen Seite hat er durch die Zusammenstellung mehrerer Titel auch einen gewissen Diversifikationseffekt. Dieser ergibt sich automatisch und ist nicht die Folge einer Überlegung, wie am besten eine Diversifikation erreicht werden kann. Hier unterscheiden sich der Value-Investing-Ansatz von vielen passiven Investment-Strategien oder Vermögensverwalterstrategien. Wer die Möglichkeit hat, in gute Unternehmen zu investieren, ist nicht darauf angewiesen über Diversifikation nachzudenken. Vielmehr wird über eine Risikobetrachtung das unternehmensspezifische Risiko gesenkt und gleichzeitig über das Portfolio aus mehreren Aktien eine ausreichende Diversifikation erreicht. Im Zusammenspiel beider Punkte resultiert eine höhere langfristige Rendite, bei nicht einmal höherem Risiko. Wenngleich dies den theoretischen Grundsätzen der klassischen Finanzlehre entgegensteht, haben Value Investoren in vielen Fällen bewiesen, dass eine bessere Rendite auch mit niedrigerem Risiko erreicht werden kann.

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