HINWEIS
Die Alpha Star Aktienfonds bieten Ihnen ausgewogene
Investments in Aktien aus dem Deutschen Mittelstand, aufgeteilt in zwei einzigartige Investmentfonds.
Aktienfonds
WKN  HAFX64
ISIN   LU1070113235
Dividendenfonds
WKN  HAFX8L
ISIN   LU1673114820
0821-2070 954-0
     Mo-Fr  9-18 Uhr

Ranking Platz 1 DAS INVESTMENT
Platz 1 von 38
Rendite 3 Jahre

Ranking Platz 1 Citywire
Platz 1 von 15
Rendite 3 Jahre

Ranking Platz 1 ING Diba
Platz 1 von 30
Rendite 3 Jahre

Ranking Platz 1 Financial Times
Quartil 1 (155 Fonds)
Rendite 3 Jahre

Ranking Platz 1 fit4fonds
Platz 1 von 31
Rendite 3 Jahre

Stand 24.10.2018 Mehr anzeigen

NEU: Online Börsensabend

NEU: Online Börsensabend

« zum Börsen-Wissen « zum Erfolgs-Wissen

Risiko und Risikoaversion bei der Geldanlage

Banken und Berater sind vor der Beratung eines Kunden per Gesetz verpflichtet einen Kundeninformationsbogen auszufüllen, welcher den Interessenten nach seiner Risikoneigung befragt. Joachim Klement, CFA, erklärte in einem Vortrag bei der CFA Society Germany, dass nur etwa 13% der generierten Risikoeinschätzungen der Banken den tatsächliche Neigungen des Kunden entsprechen.

Ohne das Risikoprofil eines Anlegers genau zu kennen, kann allerdings keine saubere Beratung durchgeführt werden. Die Definition des Risikoprofils ist für jeden Menschen unterschiedlich. Wir versuchen daher hier die Definition von Herrn Klement als Grundlage zu übernehmen:

Risikoprofil = Risikokapazität + Risikoaversion

Hierbei meint Risikokapazität die finanziellen Möglichkeiten eines Menschen - also die Frage nach seinem aktuellen Vermögen, Einkommen, Schulden, nach seinem Liquiditätsanspruch usw. Diese Kennzahl ist verhältnismäßig valide zu bemessen.

Bei der Risikoaversion tun sich bisherige Messmethoden schwer, denn die Risikoaversion ist eine latente Variable, die emotionale Abneigung gegenüber Risiko zu messen versucht.

Wie misst man Risikoaversion?

Die schlechten Ergebnisse in der Bewertung der Risikoaversion von Kunden erfolgen über die statistische Auswertung von tausenden Kunden anhand Alter, Geschlecht und ähnlichen Daten. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass die Schwankungen der Risikoaversion bzw. -bereitschaft nicht nur von diesen Variablen abhängen. Vielmehr sind die Geschehnisse in unseren formativen Jahren dafür verantwortlich.

Die formativen Jahre sind die Jahre zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr, in denen wir in der Regel das erste Mal die Welt auf komplett eigenen Beinen entdecken, erste Einkommen generieren und mit dem verdienten Geld umgehen müssen. Insofern sind diese sieben Lebensjahre die prägendsten.

Speziell bei finanziellen Risikoneigungen ist natürlich bedeutend, welche finanziellen Ereignisse den Markt in der formativen Phase eines Menschen ereilten. Wer genau zu einer Finanzkrise 24 Jahre alt war, wird zukünftig nur schwer an Aktien glauben. In Boom-Phasen wirkt dieser Effekt genau andersherum.

Natürlich spielt auch die Erziehung (und auch die Gene) eine große Rolle in der Risikoneigung. Es wurden Studien mit unzähligen eineiigen und zweieiigen Zwillingen, die auf gleiche Art und Weise erzogen wurden, durchgeführt, um zu sehen, wie sich die persönliche Risikoneigung nach nahezu identischer Kindheit im Alter entwickelt. Das Ergebnis: Langfristig hat der Erziehungs-Effekt bis ins hohe Alter einen Einfluss von etwa 20% auf unsere Risikoneigung.

Rechner: Risikoaversion

Wir haben genau die oben genannten Punkte in eine Formel integriert, die die wissenschaftlichen Ergebnisse grob einschließen. Bitte beantworten Sie die Fragen so zutreffend wie möglich, um unsere Analyse Ihrer möglichen Risikoaversion zu sehen. Für eine detaillierte Analyse ist die Anzahl an Fragen natürlich zu sein, aber testen Sie einfach, ob wir eine richtige Tendenz erreichen.

Ihr Geburtsdatum
Beruf der Mutter, als Sie 15-18 Jahre alt waren
Beruf des Vaters, als Sie 15-18 Jahre alt waren

Was ist Risiko?

Interessant ist auch die Frage, was Risiko überhaupt ist. Was genau macht den Faktor aus, gegenüber dem wir eine gewisse ängstliche Aversion spüren?

Rein mathematisch bedeutet Risiko eine Abweichung von einem erwarteten Ergebnis - und zwar nach oben und nach unten. In der Welt der Renditen rechnen wir Abweichungen zwar auch in beide Richtungen, integrieren in moderne Risikomaße jedoch nur die negativen Abweichungen.

Die Varianz, welche im Aktienumfeld durchaus häufig als Risikomaß verwendet wird, ist auch nichts anderes als die Abweichung (im Quadrat) der Ergebnisse vom Durchschnitt aller Ergebnisse. Die Abweichung wird bewusst quadriert, um auch negative Werte gleichermaßen zu berücksichtigen wie positive Abweichungen.

Für uns Menschen ist Risiko jedoch in erster Linie die Gefahr, uns plötzlich in einer schlechteren Situation zu befinden als vorher. Und obwohl so viele von uns größtes Risiko scheuen, werden wir ab und zu schwach, wenn wir korrekt manipuliert werden.

Risiko und Chancen-Verhältnis: Die Manipulation unseres Bewusstseins

Jeder kennt den Satz: "Keine Chance ohne Risiko". Dieser Satz stimmt nahezu immer (außer bei Arbitragegeschäften, bei denen gleichzeitig ein Wert gekauft und teurer verkauft wird). Doch deutlich weniger Menschen kennen den Satz: "Höhere Chance entspricht höherem Risiko."

Es ist tatsächlich so, dass eine Gruppierung von Portfolios, z.B. in einem Aktienfonds, in der Regel zu geringerem Risiko führt, als der Kauf einzelner Aktien. Doch über diesen Effekt hinaus gibt es nur wenig sachliche Argumente für eine Verringerung des Risikos.

Wir glauben schnell: "Wenn mir jemand eine Rendite von 40% pro Jahr verspricht, kann doch das Risiko nicht auch bei 40% oder höher liegen. Bei dieser hohen Rendite habe ich garantiert kein höheres Risiko." Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Tendenziell steigt mit höheren Erwartungen das Risiko überproportional, weil die Abweichung vom Erwartungswert steigt.

Risiko negativer Jahre

Negative Jahre wird es an der Börse und in wohl jeder Anlageklasse immer geben. Egal, wie risikofreudig oder -avers Sie sind, eines Tages wird eine Ihrer Geldanlagen zumindest kurzfristig an Wert verlieren. Sie sollten sich jedoch nicht darüber ärgern, da dies völlig normal ist.

Die Jahresrenditen -20%, 10%, 12% und 15% ergeben eine gesamte Rendite von 13,344%, auch wenn diese Beispielanlage im ersten Jahr 20% Verlust machte. Gewöhnen Sie sich an verlustreiche Jahre. Risiko minimiert sich am Aktienmarkt nur über Ausdauer. Der langfristige Trend der Wertentwicklung der Weltmärkte ist deutlich aufwärtsgerichtet. Nur wer Geduld und keine hundertprozentige Risikoaversion hat, wird davon profitieren.

Sie interessieren sich für weitere Details über die Alpha Star-Aktienstrategie, persölich erklärt vom Fondsmanager Felix Gode? Gerne bieten wir Ihnen aktuell monatliche Updates:

Jetzt exklusiv für Sie:
Unser Investoren-Magazin
und Videos des Fondsmanagements

  • Alpha Star-Magazin monatlich
  • Video-Bericht des Fondsmanagements monatlich
  • Wichtige Depot-Updates gelegentlich

Jetzt Updates abonnieren

Sie interessieren sich für weitere Details über die Alpha Star-Aktienstrategie, persölich erklärt vom Fondsmanager Felix Gode? Gerne bieten wir Ihnen aktuell monatliche Updates:

Jetzt exklusiv für Sie:
Unser Investoren-Magazin
und Videos des Fondsmanagements

  • Alpha Star-Magazin monatlich
  • Video-Berichte des Fondsmanagements
  • Wichtige Depot-Updates gelegentlich

Jetzt Updates abonnieren

« zum Börsen-Wissen « zum Erfolgs-Wissen

Alpha Star | Investoren & Experten

Daria Saharova investor Daria Saharova
Partnerin, Vito One
Boris Konrad Boris Konrad
Gedächtnis-Weltmeister
Sebastian Jagsch Sebastian Jagsch
CEO, eluminocity
Manuel Wesch Manuel Wesch
COO, JustRocket
Martin Plöckl Martin Plöckl
Startup-Ambassador
Pedram Zolgadri Innovator Pedram Zolgadri
CEO, leaf republic
Felix Gode Monatsbericht

NEU: Alpha Star Magazin
der Alpha Star-Fonds

Dezember 2018 | Jetzt ansehen

Ab jetzt direkt in Ihrem Posteingang:

  • Alpha Star-Magazin
  • Videos des Fondsmanagements
  • Wichtige Depot-Updates

Ihre E-Mail-Adresse:

Alpha Star Youtube Abo