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Berentzen-Gruppe AG

Berentzen AG verstärkt das Alpha Star-Depot

Ergebnisse noch mit viel Potenzial nach oben

Berentzen AG verstärkt das Alpha Star-Depot

Die Alpha Star-Fonds sind momentan nicht in Berentzen-Gruppe AG investiert

Mit der Berentzen AG wurde eine weitere Position in den Alpha Star Aktienfonds (WKN: HAFX64) aufgenommen. Während die Meisten das Unter­nehmen noch mit alkoholischen Getränke aus der Berentzen-Familie, etwa Berentzen Apfelkorn, in Verbindung bringen dürften, hat das Unter­nehmen weitaus mehr Produkte im Sortiment und vor allem in den vergangenen Jahren einen aussichtsreichen Wandel vollzogen.

Markenvielfalt ausgebaut

Neben den Getränken, die auch den Firmennamen als Marke tragen, umfasst das Produktsortiment von Berentzen auch bekannte Alkoholika wie Puschkin-Wodka, Doornkaat oder Bommerlunder. Aber auch alkoholfreie Getränke sind im Sortiment, etwa vivaris-Erfrischungsgetränke oder verschiedene Wässer. Mit Mio Mio Mate hat das Unter­nehmen zudem ein Kultgetränk auf den Markt gebracht, dass sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Nicht zuletzt vertreibt die Berentzen-Gruppe Sinalco-Erfrischungsgetränke über das Konzessionsgeschäft.

Erst Ende 2014 wurde das Angebot durch eine Übernahme um den vollständig neuen Bereich Frischsaftsysteme erweitert. Dabei handelt es sich um das Systemangebot für frischgepressten Orangensaft, das im Lebensmitteleinzelhandel und in der Gastronomie vertrieben wird. Derzeit erweist sich dieser Bereich als äußerst wachstumsstark.

Stabile Ankerinvestoren gefunden

Das Unter­nehmen gehörte von 2008 bis zuletzt zur Aurelius-Gruppe, welche das damals angeschlagene Unter­nehmen wieder auf Kurs brachte. Dabei gehörten neben der Konzentration der Spirituosenproduktion auf den modernen Standort in Minden auch Kostensenkungen durch Komplexitätsreduktion und eine die Straffung und Optimierung des Angebotsportfolios zum Restrukturierungsprogramm. In den letzten Monaten wurden die Anteile der Aurelius-Gruppe nun an langfristig orientierte Investoren weitergegeben.

Mit guter Bilanz und Margenpotenzial

Heute ist die Berentzen AG bilanziell gut aufgestellt. Neben der in 2012 emittierten Unter­nehmensanleihe mit einem Volumen von 50 Mio. Euro, nimmt das Unter­nehmen nahezu keine zinstragenden Verbindlichkeiten, etwa Bankkredite, in Anspruch. Demgegenüber standen zum Halbjahr 2016 56,6 Mio. Euro an liquiden Mitteln. Hinzu kommt, dass die relativ hoch verzinste Anleihe im kommenden Jahr zurückgeführt werden wird. Die Refinanzierung dürfte zu einem deutlich niedrigeren Zinssatz erfolgen als derzeit aufgewendet werden muss und nicht im vollen Umfang der Anleihe. Entsprechend sollte dies dem Nettoergebnis ab 2018 klar zu Gute kommen.

Berentzen EBIT 2015

Nachdem Berentzen im Geschäftsjahr 2015 eine EBIT-Marge von 4,5 % erwirtschaftete, plant das Unter­nehmen für 2016 mit einer um 100 Basispunkte verbesserten EBIT-Marge von demnach rund 5,5 %. Mittelfristig wird ein Margenwert von bis zu 8 % angepeilt. Damit hat das Unter­nehmen noch deutlichen Spielraum nach oben für die kommenden Jahre. Die Eigenkapitalrendite lag in 2015 noch bei überschaubaren 4 %. In den kommenden Jahren dürften durch eine Kombination von Umsatzwachstum, Margenverbesserungen und Optimierung der Zinsaufwendungen zweistellige Werte bei der Eigenkapitalrendite erreicht werden.

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Autor Gero GodeAutor Gero Gode ist einer der Mitgründer der Alpha Star Fonds. Alpha Star verfolgt das Ziel, in die besten Geschäftsmodelle der Zukunft zu investieren. Und das stets zu einem fairen Preis. Folgen Sie Gero Gode auf LinkedIn.

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