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Die Alpha Star Aktienfonds bieten Ihnen ausgewogene
Investments in Aktien aus dem Deutschen Mittelstand, aufgeteilt in zwei einzigartige Investmentfonds.
Aktienfonds
WKN  HAFX64
ISIN   LU1070113235
Dividendenfonds
WKN  HAFX8L
ISIN   LU1673114820
0821-2070 954-0
     Mo-Fr  9-18 Uhr

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9 Punkte die Sie bei der Aktienauswahl immer beachten sollten

Von allen Seiten werden verschiedene Ansätze propagiert, die Erfolg an der Börse bringen sollen. Die Wahrheit ist jedoch, dass Sie die meisten davon getrost ignorieren können. Wir haben Ihnen die wichtigsten Kriterien zusammengetragen, die Sie bei der Aktienauswahl berücksichtigen müssen.

Die Liste ist dabei nicht neu und keineswegs unsere eigene Erfindung. Aber wenn sich ein Konzept über die vergangenen Jahrzehnte hinweg bewährt hat, dann dieses. Die Auswahl qualitativ hochwertiger Unternehmen ist das A und O für erfolgreiches Investieren. Aus diesem Grund lohnt es sich, die nachfolgende Liste immer parat oder, noch besser, im Kopf zu haben. Mehr als dieses "Mini-Handbuch" für erfolgreiche Aktieninvestments brauchen Sie im Prinzip nicht.

1. Setzen Sie auf Unternehmen mit einzigartigen Produkten

Einer der wichtigsten Punkte überhaupt ist, dass ein Unternehmen mit möglichst wenig Wettbewerb konfrontiert sein, oder eventuell sogar gar keine ernstzunehmenden Wettbewerber haben sollte. Dies ist dann der Fall, wenn ein Unternehmen über ein einzigartiges Produkt verfügt. Dies kann entweder ein Produkt sein, das tatsächlich kein anderes Unternehmen anbieten kann, oder ein Produkt, das mit überlegenen Eigenschaften ausgestattet ist, die kein Wettbewerber aufweisen kann.

Prinzipiell sollte ein Unternehmen also möglichst ein Alleinstellungsmerkmal aufweisen, das es auf dem Markt in eine besondere Position versetzt. Ein solcher Vorteil kann zum Beispiel auch eine Vorreiterrolle auf einem bestimmten Markt sein, sodass es Wettbewerbern schwer fällt, in diesen Markt einzudringen.

Allerdings ist die Evaluierung von Produkten und derer Vorteile gegenüber anderen Produkten von außen kein leichtes Unterfangen. Um dies anstellen zu können, muss man sich den Markt anschauen und auch die Wettbewerber unter die Lupe nehmen.

Um diesen Prozess der Evaluierung zu unterstützen, kann man sich auch an verschiedenen Kennzahlen orientieren. Unternehmen mit guten Produkten und einer guten Marktposition weisen meist höhere Margen auf. Dies ist deshalb der Fall, weil die Kunden auf keine anderen Anbieter oder Substitute zurückgreifen können oder wollen, sodass das Unternehmen quasi jeden Preis verlangen kann. Zudem indizieren hohe Wachstumsraten und Eigenkapitalrenditen eine hohe unternehmerische Qualität. Man kann also nach Unternehmen Ausschau halten, welche bei diesen drei Kennzahlen gute Entwicklungen aufweisen und danach einen genaueren Blick auf deren Produkte werfen.

2. Verstehen Sie, wie das Geschäftsmodell funktioniert

Um die Marktposition eines Unternehmens verstehen zu können, sollten Sie die Industrie bzw. die Branche verstehen, in der das Unternehmen aktiv ist. Das bedeutet, dass Sie nachvollziehen sollten, wie das Unternehmen Geld verdient und welche Abhängigkeiten von allen möglichen anderen Parteien bestehen. Wer sind die Kunden des Unternehmens und wie verhalten sich diese in verschiedenen Marktumgebungen? Von wem werden Einsatzmaterialien, Rohstoffe etc. bezogen und wie werden die Preise in der Branche gebildet? Auch die Analyse des Wettbewerbs und der Einstiegsbarrieren für potenzielle neue Wettbewerber gehört hier dazu.

Das Verständnis des Geschäftsmodells ist ein essentieller Part, da sie auf Veränderungen nur schnell reagieren können, wenn Sie genau wissen, wie sich das Unternehmen am Markt bewegt. Manchmal kommt es in Branchen oder bei Unternehmen zu Verschiebungen, welche eine einmal getroffene Investitionsentscheidung verändern können. Sie müssen das erkennen, um nicht in eine Falle zu tappen.

3. Investieren Sie in konservativ finanzierte Unternehmen

Eine saubere Bilanz ist die halbe Miete. Konservativ finanzierte Unternehmen, die also mit wenig Fremdkapital auskommen, weisen in der Regel eine höhere Stabilität auf. Diese Unternehmen können sich nämlich auf das operative Geschäft fokussieren und müssen sich nicht mit der Prolongierung oder Rückzahlung von Krediten, Anleihen o.ä. auseinandersetzen. Hinzu kommt, dass den Aktionären ein größerer Teil der Gewinne zugutekommt, da keine Zins- und Tilgungszahlungen geleistet werden müssen.

Achten Sie daher darauf, dass ein Unternehmen vergleichsweise wenig zinstragende Finanzierungen in Anspruch nimmt und aus diesem Grund ein niedriges Debt-to-Equity-Ratio aufweist. Auch starke operative Cashflows sind für eine konservative Finanzierung wichtig. Wenn ein Unternehmen hohe liquide Mittel in jedem Jahr erwirtschaftet, ist der Bedarf an zusätzlicher, externer Finanzierung nämlich in der Regel niedrig. Der Blick sollte auch auf den Free Cashflow gerichtet werden, also den Cashflow nach Investitionen. Nur wenn auch dieser im positiven Bereich liegt, kann das Unternehmen seine notwendigen Investitionen aus dem laufenden Cashflow heraus bedienen, muss also keine Schulden aufnehmen um die Investitionen zu tätigen.

4. Investieren Sie in Unternehmen mit guten und steigenden Ergebnissen

Einer der wichtigsten Katalysatoren für steigende Aktienkurse sind ebenso steigende Ergebnisse. Halten Sie also Ausschau nach Unternehmen, die über viele Jahre hinweg beständig starke Ergebnisse aufgewiesen haben und diese vor allem auch stetig steigern konnten. Dabei ist der Zusatz "beständig" sehr entscheidend. Es nützt Ihnen wenig, wenn ein Unternehmen zwar über die vergangenen 10 Jahre seine Ergebnisse verdoppelt hat, diese aber während dieser Zeit enorm volatil waren. Dann wird auch der Aktienkurs sehr volatil gewesen sein. Daher ist es entscheidend, dass auch die Wachstumsraten möglichst konsistent hoch sind und über die Zeit möglichst wenig Volatilität aufweisen. Stetigkeit ist Trumpf.

5. Unternehmen sollten nur das tun, was sie können

Unternehmen sollten sich auf die Gebiete konzentrieren, auf die sie spezialisiert sind. Daher sollten Unternehmen auch nur in die Bereiche investieren, die ihnen bekannt sind. Das gilt sowohl für Übernahmen, als auch für die organische Erschließung von neuen Geschäftsbereichen. Beides sollte im primären Geschäftsbereich des Unternehmens stattfinden bzw. zumindest sehr verwandt sein und synergetisches Potenzial aufweisen. Es lauern sehr große Gefahren für Aktionäre, wenn Investitionen in vollständig neue Bereiche getätigt werden, wo meist keine langen Erfahrungswerte bestehen. Oftmals erweisen sich solche Aktionen als Kapitalvernichter und werden nach einiger Zeit und hohen aufgelaufenen Verlusten wieder aufgegeben.

Mit Vorsicht sind auch Unternehmen zu genießen, die in der Vergangenheit sehr aggressive Übernahmestrategien verfolgt haben. Aggressiv heißt dabei zum einen in strategisch nicht zum Kern gehörenden Bereichen, aber zum anderen auch preislich angriffslustig. Zu hohe Kaufpreise für Übernahmen werden sich früher oder später in vielen Fällen negativ auswirken, weil nach einer gewissen Zeit beispielsweise Wertanpassungen vorgenommen werden müssen, wenn Wachstumserwartungen nicht eingehalten werden können. Die Analyse der historischen Akquisitionspolitik kann daher sehr aufschlussreich sein und verrät auch viel über die Einstellung des Managements.

6. Favorisieren Sie Unternehmen mit Dividenden und/oder Aktienrückkaufprogrammen

Unternehmen, die profitabel arbeiten, erwirtschaften Cashüberschüsse. Diese Überschüsse sollte das Unternehmen im besten Falle wieder investieren, sofern es dafür profitable Möglichkeiten gibt. Ist dies möglich, so wird sich die Wertsteigerung in den darauffolgenden Jahren noch erhöhen. Dies ist also für Sie als Aktionär das beste Szenario. Aber es kann auch sein, dass es entweder allgemein oder in der Preisklasse des Unternehmens keine angemessenen Investitionsmöglichkeiten gibt. Dann sollte das Unternehmen das Geld den Aktionären zum Teil wieder ausschütten. Sie als Aktionär wissen ja mit Sicherheit, wie Sie das Geld gut verzinst unterbringen können. Das Unternehmen sollte also Dividende zahlen. Eine Alternative zur Dividende ist ein Aktienrückkaufprogramm. Auch eine Kombination aus beidem ist natürlich eine attraktive Angelegenheit für Aktionäre.

7. Investieren Sie in Unternehmen mit hohen Eigenkapitalrenditen

Die Eigenkapitalrendite ist die Rendite, die das Unternehmen auf das Eigenkapital erwirtschaftet, also die Rendite auf das den Aktionären zustehende Kapital. Daher ist die Eigenkapitalrendite für Aktionäre von besonderer Bedeutung, weshalb ihr eine entsprechende Würdigung entgegengebracht werden sollte . Eine hohe Eigenkapitalrendite spricht für eine hohe Verzinsung des Aktionärskapitals. Dabei sind Werte jenseits der 10%-Marke als gut einzustufen. Werte über 20% sind hervorragend. Aber auch dabei ist einiges zu beachten.

Wichtig ist auch in diesem Fall die Nachhaltigkeit. Nur eine hohe Eigenkapitalrendite, die über viele Jahre hinweg konstant oder steigend erreicht wird, zählt als Errungenschaft. Zudem kommt hinzu, dass das Unternehmen gleichzeitig nur wenig Schulden aufweisen sollte. Wenn hohe Schulden vorhanden sind, dann ist eine gute Eigenkapitalrendite leicht zu erreichen, weil das Unternehmen überhaupt über wenig Eigenkapital verfügt. Nur bei hohen Eigenkapitalquoten und gleichzeitigen guten Kapitalrenditen haben Sie es vermutlich mit einem sehr guten Unternehmen zu tun.

8. Investieren Sie in Unternehmen mit Preissetzungsmacht

Die Inflation hat auch in sehr niedrigen Dosen über einen langen Zeitraum hinweg erhebliche Auswirkungen. Bei Unternehmen bewirkt sie oftmals, dass Einkaufs- oder Rohstoffpreise steigen, während sich die Verkaufspreise nicht oder nur unterproportional anheben. Das führt dazu, dass über die Zeit hinweg die Margen sinken. Von daher ist es wichtig, dass Unternehmen eine derart gute Position innehaben bzw. die Produkte so gut sind, dass sie die Möglichkeit haben, die Preise über die Jahre hinweg immer wieder zumindest in Höhe der Inflationsrate anzuheben (siehe Punkt 1).

9. Investieren Sie in Unternehmen mit niedrigem Investitionsbedarf

Für Sie als Aktionär ist wichtig, wie viel Cash ein Unternehmen im Jahr erwirtschaftet. Dabei ist neben der operativen Entwicklung auch der Investitionsbedarf ein entscheidender Faktor. Problematisch sind Unternehmen, die ständig recht stark investieren müssen, um ihr Wachstum aufrechterhalten zu können. Das gilt vor allem für Erhaltungsinvestitionen, also Investitionen, die nur zur Erhaltung des Status Quo getätigt werden müssen. Der Bedarf für Erhaltungsinvestitionen sollte also möglichst niedrig sein. Erhaltungsinvestitionen müssen getätigt werden; es besteht jedoch die Gefahr, dass diese den finanziellen Spielraum ganz einnehmen, sodass potenzielle Erweiterungsinvestitionen geblockt werden.Erweiterungsinvestitionen sind allerdings die Investitionen, welche zukünftiges Wachstum erzeugen. Diese müssen bei hohen Ersatzinvestitionen dann entweder verschoben oder anderweitig finanziert werden.

Ein guter Indikator für die Fähigkeit, Investitionen zu stemmen, ist der Free Cashflow, also der Cashbetrag, der übrig bleibt, nachdem alle Investitionsvorhaben berücksichtigt wurden. Ist der Free Cashflow über einen langen Zeitraum positiv, kann man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass das Unternehmen ausreichend Mittel generiert, um Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen zu stemmen.

FAZIT

Keine Frage: Unternehmen zu finden, die alle genannten Kriterien erfüllen können, ist außerordentlich schwierig. Aber die Mühe lohnt sich. Wenn Sie sich ein Portfolio aus Titeln zusammenstellen, die all diese Kriterien erfüllen, dann ist Ihnen eine gute Rendite auf mittlere und lange Sicht geradezu gesichert. Mit einer solchen Auswahl werden Sie Überrenditen erzielen. Das war so, ist so und wird auch so bleiben! Ja, es erfordert viel Zeit und Aufwand entsprechende Aktien zu finden. Aber wenn Sie sich nur auf deutsche Aktien konzentrieren, sind Sie bereits nach rund 800 Unternehmensprüfungen fertig und haben sich eine Top-Auswahl erarbeitet.

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