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Ermittlung per Smartphone

10.05.2022 - Identitätsmissbrauch stellt eine wachsende Bedrohung für die Sicherheit dar. Oft wird dieser nicht aufgedeckt. Eine App für zuständige Be­hör­den soll dies nun ändern.

Ermittlung per Smartphone

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Ein Festival in Norddeutschland. Tausende Feierwütige tummeln sich auf dem mehrere Quadratkilometer großen Gelände. Doch unter den Gästen lauern auch schwarze Schafe. Die zuständigen Be­hör­den erhielten einen Hinweis zu verdächtigen Personen, welche das Festival für illegale Aktivitäten nutzen. Diese vermeidlich gute Gelegenheit, um die Verdächtigen zu überführen, gestaltet sich quasi unmöglich, denn diese verfügen über gefälschte Ausweise. Mit nur ein paar Klicks und einer anonymen Zahlung lassen sich diese mittlerweile leicht auf spezialisierten Seiten im Internet bestellen. Da es für die Polizisten nicht möglich ist, jedes Dokument einzeln mit dem im Einsatzfahrzeug integrierten Computer zu überprüfen, bleibt der Betrug unbemerkt und die Verdächtigen können nicht identifiziert werden.

Schnelles Einscannen relevater Dokumente

Falsche Identität

Unerkannte Fälle von Identitätsmissbrauch stellen eine schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Bei der Identitätsfeststellung und Dokumentenprüfung sind Polizist:innen vermehrt auf mobile Systeme angewiesen, die in der Lage sind, die Prüfergebnisse in Echtzeit zu übermitteln, denn viele der gefälschten Dokumente lassen sich mit dem bloßen Auge nicht entlarven.

Dabei würde eigentlich jeder Beamte die nötige Technik zur Identitätsprüfung mit sich herumtragen: Smartphones bieten eine hochmobile und preisgünstige Plattform als schnelles und effizientes Kontrollsystem. Die neue Generation von Mobiltelefonen ist sogar in der Lage elektronische Chips (sogenannte NFCs) einzulesen.

Höchste Sicherheit auf kleinsten Geräten

Sensible Daten

Allerdings darf ein solches System nicht auf Kosten derer eingeführt werden, die es beschützen soll. Die große Menge an Verkehr von sensiblen Daten stellt ein hohes Sicherheitsrisiko für alle Nutzer dar. Deshalb ist es essenziell die Sicherheit und Effizienz dieser Datenübermittlung sicherzustellen, bevor diese bei Sicherheitskräften zum Einsatz kommen kann.

Die Secunet AG ist Deutschlands führendes Cybersecurity-Unter­nehmen und IT-Sicherheitspartner der Bundesrepublik Deutschland. Dank des Fachwissens von über 700 Expert:innen kann das Unter­nehmen eine sichere Übermittlung der sensiblen Daten gewährleisten.

Die Lösung zur Identitätsprüfung ist in der Lage, sogenannte maschinenlesbare Zeilen (MRZ), wie sie beispielsweise auf der unteren Rückseite von Ausweisen zu finden sind, von Dokumenten mit der Smartphone-Kamera sowie Chips mit dem integrierten Lesegerät einzuscannen. Fokus des Systems liegt dabei auf einfacher Bedienbarkeit und hoher Funktionalität. Innerhalb von Sekunden werden die Ergebnisse übermittelt und sind auf den Smartphones auslesbar. Anwender beschreiben die Einführung des neuen Systems von Secunet als „technischen Meilenstein“ und „enorme Arbeitserleichterung für eine moderne Polizei“ (Fabian Heinemann, Gruppenleiter Bundespolizei Revier Magdeburg). Sein Einsatz reduziert den Aufwand zur Kontrolle relevanter Dokumente auf einen Bruchteil.

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Autor Alexander PischelAutor Alexander Pischel ist Innovations-Analyst bei den Alpha Star Fonds. Alpha Star verfolgt mit seinen Aktienfonds das Ziel, in innovative Qualitätsunternehmen aus dem Mittelstand zu investieren. Folgen Sie uns auf Linkedin: Alpha Star / Alexander Pischel.

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